Historischer Titel für Serbien?

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Kvitova und Co. wollen Fed-Cup-Titel verteidigen

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Fast 14.000 Zuschauer werden in der O2-Arena von Prag am Wochenende erwartet, wenn Gastgeber und Titelverteidiger Tschechien im Fed-Cup-Finale Serbien empfängt.
 
Die tschechische Nummer 1, Petra Kvitova, hat allerdings vergangene Woche bei den WTA-Championships schon nach dem ersten Match wegen einer Bronchitis aufgeben müssen.
 
Doch Kvitova hat Fragen, ob sie im Heim-Endspiel am Start sein werde, zuletzt am Mittwoch mit einem kräftigen "Ja" beantwortet.
 
Die Tschechinnen, in deren Reihen auch Lucie Safarova, Lucie Hradecka und Andrea Hlavackova stehen, werden die Dienste der Weltranglisten-Achten auch dringend benötigen, wollen sie zum zweiten Mal en suite den Titel holen.
 
Ivanovic und Jankovic sind motiviert
 
Vor allem Ana Ivanovic (WTA-12.) und Jelena Jankovic (22.) sind nicht nur sehr starke Gegnerinnen, sie sind - wie auch ihre Teamkolleginnen Bojana Jovanovski und Aleksandra Krunic - "heiß" auf den Sieg.
 
Serbien steht erstmals überhaupt im Endspiel eines Fed Cups.
 
"Ich erinnere mich, als ich vor ein paar Jahren beim Davis-Cup-Sieg Serbiens dabei war. Wir werden unser Bestes geben und versuchen, das zu schaffen, was die Burschen geschafft haben", versprach Ivanovic im Vorfeld.
 
"Wäre ein ganz besonderes Gefühl"
 
"Den Fed Cup zu gewinnen, wäre ein ganz besonderes Gefühl", weiß Jankovic. "Wenn man bei Turnieren gewinnt, ist man hauptsächlich auf sich gestellt, aber hier kannst du mit deinem Team feiern."
 
Die Serbinnen haben auch eine Linkshänderin als Sparringpartnerin nach Prag gebracht, um sich auf Kvitova (WTA-8.) und Safarova (WTA-17.), die voraussichtlich im Einzel spielen werden, vorzubereiten.
 
Tschechinnen im Doppel im Vorteil
 
Mit Lucie Hradecka und Andrea Hlavackova verfügen die Tschechinnen allerdings über ein äußerst schlagkräftiges Doppel, haben die beiden doch 2012 u.a. Olympiasilber und vier Titel gewonnen.
 
Dazu standen sie in Wimbledon, bei den US Open und zuletzt auch bei den WTA-Championships im Finale. Gespielt wird auf Hardcourt am Samstag (13.30 Uhr) und Sonntag (11.00 Uhr)

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