Kein Duell mit Nadal

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Spanien ohne Nadal gegen Österreich

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Spanien tritt im Viertelfinale des Davis-Cups vom 6. bis 8. April daheim auf Sand in Oropesa del Mar gegen Österreich ohne Rafael Nadal, aber mit David Ferrer an.

Team-Kapitän Alex Corretja nominierte am Dienstag den Weltranglisten-Fünften wie auch Nicolas Almagro (ATP-11.), Marcel Granollers (24.) und Doppelspezialist Marc Lopez in sein Team.

Es ist zu erwarten, dass Ferrer und Almagro die Einzel bestreiten werden.

ÖTV mit Sechs-Mann-Aufgebot

Österreichs Kapitän Clemens Trimmel nominierte vorerst einen Sechs-Mann-Kader.

Neben Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Oliver Marach und Alexander Peya - dem Sieger-Quartett gegen Russland - sind auch Martin Fischer und Julian Knowle mit dabei.

"Ich will so oft wie möglich den gesamten Kader bei einem Davis Cup-
Match mit dabei haben", begründet Trimmel das große Aufgebot. Zudem laborierten Haider-Maurer (Knöchel) und Marach (Rücken) zuletzt an Verletzungen. "Daher ist es sicherlich gut, mit einem Sechs-Mann-Kader nach Spanien zu fahren."

Frühes Ausscheiden positiv

Auch der Tatsache, dass Jürgen Melzer in Miami in der dritten Runde bzw. Peya/Marach in der zweiten Runde ausgeschieden sind, kann Trimmel etwas Positives abgewinnen: "Das gibt uns jetzt noch mehr Zeit für die  Vorbereitung."

Österreichs Team wird am Freitag das erste Mal gemeinsam im Leistungszentrum Südstadt trainieren, am Sonntag "zeitig in der Früh" (Trimmel) von Wien-Schwechat in Richtung Valencia abheben und am Nachmittag die ersten zwei Trainingseinheiten vor Ort absolvieren.

Nadal angeschlagen?

Dort werden Melzer, Haider-Maurer & Co von einem Vier-Mann-Kader Spaniens erwartet: Davis-Cup-Kapitän Alex Corretja nominierte David Ferrer, Nicolas Almagro, Marcel Granollers und Marc Lopez – und nicht Rafael Nadal.

Laut der spanischen Sport-Tageszeitung Marca hatte Nadal Corretja informiert, dass er aufgrund einer Sehnenentzündung im Knie Spaniens Team für das Spiel gegen Österreich nicht zur Verfügung stehen wird.

Zweifel an Nadal-Verzicht

"Ob Rafa spielt oder auch nicht, werden wir in der kommenden Woche am Donnerstag erfahren", ist Trimmel noch nicht vom Verzicht des Weltranglisten-Zweiten überzeugt.

"Ich könnte mir vorstellen, dass er sich das vielleicht noch selber offen lässt. Dass Spanien diese vier Spieler nominiert hat, heisst ja noch lange nicht, dass diese vier auch tatsächlich spielen werden.“

"Absolute Außenseiter"

Das spanische Aufgebot überrascht Trimmel jedenfalls nicht. An der Situation hat sich auch der Nadals Verzicht nichts geändert.

"Wir fahren als absolute Außenseiter nach Spanien. Man muss sich bloß die Heimbilanz der Spanier anschauen: Alles andere als ein spanischer Sieg wäre eine Riesensensation im Welttennis. Deshalb wird jeder einzelne Punkt,
den wir dort vielleicht holen werden, ein Riesenerfolg fürs österreichsiche Tennis sein."

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