ÖTV gegen Niederlande in der Halle auf Sand

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Das österreichische Davis-Cup-Team wird sein Play-off-Match um den Aufstieg in die Weltgruppe vom 13. bis 15. September auswärts gegen die Niederlande in Groningen in der Halle auf Sand bestreiten.

Der Spielort heißt MartiniPlaza und hat ein Fassungsvermögen von 4.000 Besuchern. Die Spiel-Beginnzeiten stehen mit 13.00 Uhr am Freitag und Sonntag sowie mit 15.00 Uhr am Samstag ebenfalls bereits fest.

"Sand ist keine Überraschung"

"Sand ist keine Überraschung", sagte ÖTV-Kapitän Clemens Trimmel. "Sowohl das holländische als auch das österreichische Team kann auf allen Belägen gutes Tennis spielen."

Dass nicht im Freien gespielt wird, wertete er als positiv: "Damit weiß man schon jetzt, dass das Herbstwetter kein Problem werden wird und
es keine Verzögerungen geben wird."

Gute Erinnerung für Niederlande-Captain

Niederlande-Kapitän Jan Siemerink begründete die Entscheidung für den Belag damit, dass sein Team darauf die besten Siegchancen habe.

Mit Groningen wiederum habe er als Spieler beste Erfahrungen gesammelt, meinte Siemerink zum Zuschlag an die Universitätsstadt.

"Als ich 1991 im Auswärtsspiel gegen Mexiko (Weltgruppe, 1. Runde; Anm.) mein Davis Cup-Debüt gefeiert habe, sind viele Studenten aus Groningen zur Unterstützung mitgereist und haben damit den Startschuss für Hollands Davis Cup-Tradition gegeben."

ÖTV wehrt Vorwürfe ab

Der österreichische Verband (ÖTV) gab indes in einer Aussendung gemeinsam mit den Landespräsidenten und dem Disziplinarreferat bekannt, dass sein Präsident Ronald Leitgeb von einer eigens eingesetzten Kommission hinsichtlich vom ehemaligen ÖTV-Vizepräsidenten Helmut Dorn vorgebrachten Anschuldigungen erneut entlastet worden sei.

Es ging um Vorwürfe des Untreueverdachts, um Disziplinarvorwürfe und angebliche Verstöße gegen die ÖTV-Satzung.

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