ÖTV weiter auf Suche nach Schaller-Nachfolger

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Während am Dienstag der Schauplatz für das Davis-Cup-Weltgruppen-Play-off zwischen Belgien und Österreich mit Antwerpen bekanntgegeben wurde, steht der Nachfolger von ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller für die Zeit nach dieser Begegnung noch in den Sternen.

Der im Gespräch befindliche Stefan Koubek wird es - wohl auch wegen seiner gerade erst beendeten aktiven Karriere - nicht sein.

Nicht alle Spieler waren für einen Kapitän Koubek.

Koubek zeigt Verständnis

"Ich verstehe es auch. Ein Argument war, dass es zu früh ist, und es wäre ja auch sehr früh gekommen, also akzeptiere ich es auch", sagte Koubek am Dienstag.

Er habe immer gesagt, dass er sich nicht "reindrücken" wolle.

"Aber ich hätte es gern gemacht." Auch der von den Spielern gewünschte Clemens Trimmel ist aus anderen Gründen kein Thema mehr.

"Spieler reden ein gewichtiges Wort"

Für den ÖTV ist es wichtig, dass der neue Kapitän von allen Spielern respektiert und erwünscht ist.

"Die Spieler reden ein gewichtiges Wort", sagte auch ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl, der allerdings nicht geltenlassen wollte, der ÖTV sei in seiner Suche ratlos.

"Wir sind nicht ratlos, aber wir versuchen Sachen auszusondieren, die einen Sinn machen. Man muss offen sagen: Leute zu finden, die nicht schon Davis-Cup-Kapitän waren und es auch gerne werden möchten, ist nicht so einfach."

Schaller noch einmal auf der Bank

Noch ist freilich Zeit, denn Gilbert Schaller sitzt im September ja noch einmal auf der Betreuerbank.

"Ziel ist es eigentlich, dass wir im Rahmen des nächsten Davis Cup im September eine Antwort auf diese Frage haben."

Am liebsten hätte Teuschl, der vor kurzem Vater eines Mädchens namens Sophie Catherine geworden ist, den neuen Mann schon in Antwerpen mit, damit sich dieser bereits ein wenig einarbeiten kann.

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