Federer als einziger Top-5-Spieler im DC-Einsatz

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Spanien empfängt Kasachstan ohne Rafael Nadal und David Ferrer.

Serbien muss zu Hause gegen Schweden auf den Australian-Open-Sieger Novak Djokovic verzichten und auch die nur in der Europa-Afrika-Zone vertretenen Briten müssen gegen die Slowakei ohne Andy Murray auskommen.

Viele Stars verzichten, ob des heuer durch Olympia besonders dichten Terminkalenders kurz nach den Australian Open dieses Wochenende auf den Davis Cup.

Roger Federer hingegen ist erstmals seit 2005 wieder einmal in der ersten Weltgruppen-Runde im Einsatz.

USA nur Außenseiter

Der 16-fache Major-Sieger war in den vergangenen Jahren zumeist nur für das Play-off, in dem es um den Klassenerhalt im Konzert der besten 16 Nationen ging, vertreten.

Diesmal entschied er sich zur Trendumkehr. Im Heimspiel in Freiburg gegen die USA sind die Schweizer mit Federer und Wawrinka Favoriten, nicht zuletzt auch deshalb, weil Andy Roddick nicht dabei ist und auch das Weltklasse-Doppel der Bryans nur durch Mike vertreten ist.

Sein Zwillingsbruder Bob ist Ende Jänner erstmals Vater geworden und hat sich für Tochter Micaela eine Auszeit genommen.

Federer-Zusage gilt nur für die erste Runde

Der Weltranglisten-Dritte Federer steht auf dem Sand-Court im Forum Fribourg gegen die von Mardy Fish und John Isner angeführten Gäste zur Verfügung.

"Es ist eine Sache der Planung und der Prioritäten. Ich habe letztes Jahr zweimal gespielt und den weiten Weg von New York nach Sydney und zurück auf mich genommen. Da war es klar, dass ich nun meine Teamkollegen nicht im Stich lassen kann."

Seine Zusage gelte aber vorerst nur für die erste Runde. "Ich hoffe, wir gewinnen, und dann schauen wir weiter. Es wird aber schwer, die Amerikaner haben ein starkes Team."

Argentinien in Deutschland ohne del Potro

Die Argentinier müssen in Deutschland auf ihre Nummer 1, Wien-Finalist Juan Martin del Potro, verzichten.

Sie werden von Juan Ignacio Chela, Juan Monaco und Evergreen David Nalbandian angeführt und treffen in Bamberg auf Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber, Melzer-Doppelpartner Philipp Petzschner und Davis-Cup-Rückkehrer Tommy Haas.

Frankreich muss nach Kanada

Frankreich, vor einem Jahr Erstrundenbezwinger Österreichs, trat mit dem starken Team Jo-Wilfried Tsonga, Gael Monfils, Julien Bennetau und Michael Llodra die weite Reise nach Vancouver an, wo vor allem der erstarkte Kanadier Milos Raonic zu knacken ist.

In den weiteren Erstrundentreffen neben dem Heimspiel Österreichs gegen Russland am Wochenende sind die Tschechen in Ostrava (Ostrau) mit dem Weltranglisten-Siebenten Tomas Berdych gegen Italien aber ebenso Favorit wie die Grande Nation.

Kroatien musste die weiteste Reise antreten, Ivan Dodig, Ivo Karlovic und Co. treffen in Hyogo auf Japan, das von Kei Nishikori angeführt wird.

Immerhin sind aber doch fünf Top-Ten-Spieler für ihre Länder im Einsatz.

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