Schweiz verwandelt nach 7 Stunden den 13. Matchball

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In Genf ist am Samstag mit dem bisher längsten Match im Davis Cup Tennis-Geschichte geschrieben worden.

Thomas Berdych und Lukas Rosol brachten Titelverteidiger Tschechien in der Erstrunden-Begegnung der Weltgruppe gegen die Schweiz mit einem 6:4,5:7,6:4,6:7(3),24:22-Rekordsieg gegen Stanislaw Wawrinka/Marco Chiudinelli 2:1 in Front, sie benötigten dafür 7:02 Stunden.

Das bisher längste Match im Teambewerb hatte 6:22 Stunden gedauert.

Zwölf Matchbälle abgewehrt

Allein der letzte Satz dauerte 3:35 Stunden und damit länger als alle anderen fünf bis dahin gespielten Doppel-Partien der ersten Runde.

Wawrinka/Chiudinelli währten sich nach Kräften, die Eidgenossen wehrten im Entscheidungssatz insgesamt zwölf Matchbälle ab. Einen bei 7:8, zwei bei 15:16, fünf bei 19:20, drei bei 21:22 und einen bei 22:23.

Ein Doppelfehler Chiudinellis beendete schließlich die Partie. Damit sind die Tschechen Favoriten auf den Aufstieg.

Frankreich souverän

Klarere Angelegenheiten gab es an anderen Schauplätzen.

In Rouen setzten sich die favorisierten Franzosen Julien Benneteau/Michel Llodra gegen die Isareli Jonathan Erlich/Dudi Sela 7:6(3),6.1,6:0 durch, die "Equipe Tricolore" tritt nun vom 5. bis 7. April im Viertelfinale in Argentinien an.

Für die Südamerikaner machten in Buenos Aires gegen Deutschland David Nalbandian/Horacio Zeballos mit einem 6:1,6:4,5:7,6:2 gegen Christopher Kas/Tobias Kamke alles klar.

Serbien ist weiter

Auch Serbien ist durch. Viktor Troicki/Nenad Zimonjic besiegten die Belgier Ruben Bemelmans/Steve Darcis in Charleroi 6:4,6:4,5:7,6:4.

Einen 2:1-Vorteil für den Schlusstag sicherte sich in Turin Italien gegen Kroatien, auch hier wurden vier Sätze gespielt.

Simone Bolelli/Fabio Fognini wiesen Marin Cilic/Ivan Dodig mit 3:6,6:1,6:3,7:6(11) in die Schranken.

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