Djokovic peilt in Melbourne den Titel-Hattrick an

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Titelverteidiger Novak Djokovic kann in den nächsten beiden Wochen bei den Australian Open Tennis-Geschichte schreiben.

Seitdem das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres im Melbourne Park ausgetragen wird (1988), konnte noch kein Spieler drei Mal hintereinander den Sieg davontragen.

Nach seinen Erfolgen 2011 und 2012 greift nun der Weltranglisten-Erste nach genau diesem Titel-Hattrick, den zuletzt Roy Emerson schaffte, der zwischen 1963 und 1967 gleich fünf Mal triumphierte.

Damals wurde das Turnier noch jährlich in einer anderen Stadt ausgetragen.

„Eine große Herausforderung“

„Das ist eine große Herausforderung für mich“, ist sich der aktuell beste Tennis-Spieler bewusst.

Für Djokovic wäre es insgesamt bereits der vierte Australian-Open-Titel. 2008 holte er in „Down Under“ den ersten seiner mittlerweile fünf Grand-Slam-Pokale.

Nicht nur deshalb ist der australische Boden etwas ganz Besonders für „Nole“. „Ich liebe die Australian Open. Dieser Court erinnert mich an die schönsten Momente in meiner Karriere. Vor allem werde ich dort von den Fans immer toll unterstützt“, schwärmt der Serbe.

„Jedes Grand-Slam-Turnier ist besonders. Da ich bei den Australian Open aber mit Abstand am erfolgreichsten war, freue ich mich umso mehr darauf. Ich mag den Hartplatz und die Bedingungen. Mein Ziel ist es natürlich, den Pokal zu holen. Ich komme mit hohen Erwartungen nach Melbourne.“

Nadal-Absage macht es nicht einfacher

Im Vorjahr zwang Djokovic in einem denkwürdigen Endspiel nach fast sechs Stunden Rafael Nadal nieder. Der Spanier muss wegen seiner langwierigen Knieprobleme aber auch noch in Melbourne pausieren.

„Deshalb wird es heuer aber sicher nicht einfacher werden“, so Djokovic . “Andy Murray gewann in der letzten Saison seinen ersten Grand-Slam-Titel und damit gehört er endgültig zu den absoluten Top-Favoriten in bei den Australian Open.“

Djokovic will Tomic-Match nicht überbewerten

Gemeinsam mit Roger Federer und sich selbst sieht er dieses Trio als erster Titel-Anwärter in Melbourne. Daran ändert auch seine überraschende Niederlage gegen Bernard Tomic beim Hopman-Cup in Perth nichts.

„Ich will die Leistung von Bernard nicht schlecht reden – er hat wirklich großartig gespielt. Es ist aber doch so, dass ich nicht annähernd das Level gespielt habe, das ich spielen kann“, will Djokovic das Match gegen das australische Ausnahme-Talent nicht überbewerten.

„Den Sieg in Perth hat er sich aber auf jeden Fall verdient.“ Geht es nach Djokovic, soll sich dies in Melbourne nicht wiederholen.

Christian Frühwald

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