"Women to Watch" in Melbourne

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Favoriten-Trio führt interessante Mischung an

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Eine interessante Mischung bietet das Starterfeld des Damen-Turniers bei den Australian Open.

Auf der einen Seite gehen mit Titelverteidigerin Victoria Azarenka, Maria Sharapova und Serena Williams drei Spielerinnen als klare Favoritinnen ins Rennen.

Auf der anderen Seite stehen mit Petra Kvitova eine ehemalige Wimbledon-Siegerin und mit Caroline Wozniacki eine langjährige Weltranglisten-Erste, die nach einem durchwachsenen Jahr 2012 in dieser Saison wahrscheinlich wieder voll durchstarten werden.

Zudem dürfen wir uns mit der Britin Laura Robson und der US-Amerikanerin Sloane Stephens über zwei hoffnungsvolle Newcomerinnen freuen, die, wenn vielleicht auch noch nicht in Melbourne, dann aber doch zumindest in Bälde für einige Schlagzeilen sorgen werden.

LAOLA1 stellt jene Damen vor, auf die man in "Down Under" auf jeden Fall im Blickfeld haben sollte.

Serena Williams

Serena Williams fing 2013 dort an, wo sie 2012 aufgehört hatte: Mit einem Turniersieg. In Brisbane zeigte die 31-jährige US-Amerikanerin, dass sie auch bei den Australian Open als Top-Favoritin an den Start gehen wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielerinnen, nimmt Williams diese Rolle auch gerne an. Aber was soll man schon sagen, wenn man innerhalb eines halben Jahres unter anderem in Wimbledon, bei den Olympischen Spielen, bei den US Open und bei den WTA-Championships triumphierte?

Victoria Azarenka

Die Vorbereitungsphase verlief für die Titelverteidigerin nicht unbedingt nach Wunsch. Nach einer Behandlung ihres eingewachsenen Nagels in der rechten großen Zehe musste sie vorzeitig aus dem WTA-Turnier in Brisbane rausziehen. "Der Eingriff war nötig, um für die Australian Open wieder voll fit zu sein", beruhigte die Weltranglisten-Erste aus Weißrussland ihre Fans.

Maria Sharapova

Ganz ohne Vorbereitungsturnier kommt Maria Sharapova nach Melbourne. Die Gewinnerin von 2008 und amtierende French-Open-Siegerin plagte sich mit einer Blessur am rechten Schlüsselbein herum und sagte deshalb ihre Starts in Brisbane und Sydney ab. Die Vorjahres-Finalistin wollte sich lieber mit ausgiebigen Trainings-Sessions mit Sparring-Partner Vladimir Voltchkov auf die Australian Open vorbereiten.

Petra Kvitova

2011 schaffte die 22-jährige Tschechin den Durchbruch. Nach ihrem überraschenden Wimbledonsieg triumphierte Kvitova auch bei den WTA-Championships in Istanbul. Damals wurde ihr von vielen Experten eine weiterhin rosige Zukunft vorhergesagt. Diese konnte sich – vor allem krankheitsbedingt – im Jahr 2012 nicht erfüllen. Spielt der Körper der 1,82 Meter großen Blondine endlich wieder mit, könnte sich diese Prophezeiung heuer noch erfüllen.

Caroline Wozniacki

Zwei Jahre führte Caroline Wozniacki das Damen-Tennis als Nummer eins an – zu einem Grand-Slam-Titel reichte es aber nie. 2012 folgte nach einer durchwachsenen Saison der totale Absturz. Dank eines starken Saisonfinishs, schaffte es die 22-jährige Dänin quasi in letzter Minute doch noch in die Top Ten. Diesen Aufwärtstrend will die Freundin von Golf-Supersar Rory McIlroy im Jahr 2013 fortsetzen. Und vielleicht klappt’s ja diesmal sogar mit dem ersten Grand-Slam-Titel!

Laura Robson

Von einem Grand-Slam-Titel ist Laura Robson zwar noch weit entfernt, dafür darf sich die 18-jährige Londonerin schon Olympia-Siegerin nennen. Im Mixed-Bewerb triumphierte sie an der Seite ihres großen Vorbilds Andy Murray. Im WTA-Ranking ist Robson derzeit auf Platz 53 zu finden. Der weitere Aufstieg der talentierten Linkshänderin ist aber vorprogrammiert. Bei den US Open stand sie immerhin schon im Achtelfinale. Ob sie in Melbourne noch einen drauflegen kann?

Sloane Stephens

Den ersten Angriff auf ihre Nummer-1-Position konnte Serena Williams in der vergangenen Woche in Brisbane noch abwehren. Mit 6:4, 6:3 behielt die 15-fache Grand-Slam-Gewinnerin gegen ihre erst 19 Jahre alte US-Landsfrau die Oberhand. Die Zukunft gehört aber ganz klar Sloane Stephens. Die Tochter einer Schwimmerin und eines Football-Spielers begann zwar erst mit neun Jahren mit dem Tennis-Sport, zehn Jahre später ist sie trotzdem bereits unter den Top 40 der Welt zu finden.  Die beiden Williams-Schwestern stehen dem Talent mit Rat und Tat zur Seite.

 

Christian Frühwald

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