"Dies ist allerdings nicht immer einfach." Gut aufschlagen, aggressiv spielen, die Ballwechsel kurz halten, so der Ratschlag Federers.
 
Je nach Möglichkeit - aufgrund seiner Heimreise in die Schweiz - wird Federer das Endspiel vor dem Fernseher verfolgen und mit Wawrinka mitfiebern. "Für ihn ist dies der Tag seines Lebens."
 
Erstes Finale im 36. Anlauf
 
Wawrinka wäre erst der zweite Spieler seit 2004 außerhalb der "Big Four", der im Herren-Einzel ein Major gewinnt - in seinem 36. Anlauf bei einem Grand-Slam-Turnier.
 
Der Einzige, der in den vergangenen zehn Jahren in die Phalanx von Federer, Nadal, dem Serben Novak Djokovic und dem Schotten Andy Murray eingedrungen ist, war der Argentinier Juan Martin Del Potro als US-Open-Sieger 2009.
 
Wawrinkas Plan, die Überraschung zu schaffen, ist klar: "Ich muss gut servieren, aggressiv spielen und ihn unter Druck setzen."
 
Djokovic-Sieg gibt Hoffnung
 
Auch wenn er gegen Nadal bisher immer verloren habe, werde er es immer wieder versuchen. "Meine Bilanz gegen Djokovic war ähnlich schlecht gewesen." Moralische Unterstützung erhält er von US-Legende Pete Sampras.
 
"Wawrinka hat seit einigen Jahren an der Tür zur Spitze angeklopft - und tritt nun ein." Er wäre nach Federer und Martina Hingis der dritte Schweizer Major-Sieger.
 
Nadal wiederum würde mit seinem zweiten Melbourne-Titel nach 2009 Geschichte schreiben, denn noch nie in der "Open Era" hat ein Profi bei den Herren jeden der vier Grand Slams zumindest zweimal gewonnen.
 
Neben seinen acht French-Open-Siegen hat der Mallorquiner in Wimbledon und bei den US Open je zweimal triumphiert. Nadal ist aber gewarnt: "Stan spielt besser als je zuvor. Ich werde wieder mein bestes Tennis spielen und an meine Leistungsgrenze gehen müssen, um eine Chance zu haben."

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