Djokovic ist nicht zu stoppen

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Djokovic macht Semifinale der besten Vier perfekt

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Die aktuell besten vier Spieler der Welt stehen beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open, im Semifinale.

Als Letzter zieht Novak Djokovic mit einem 6:4, 7:6(4), 6:1-Erfolg gegen den Spanier David Ferrer in die Runde der letzten Vier ein.

Der Serbe kann die ersten zwei Sätze knapp für sich entscheiden, im dritten ist Ferrers Wille gebrochen.

Djokovic steckt Verletzungsanzeichen weg

Dabei schaute es im zweiten Satz nach einem Kurswechsel aus. Nach einem langen Schritt fasste sich Djokovic mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Oberschenkel.

Erst mit Fortlauf der Partie lief der Serbe wieder rund und konnte sein gewohnt kraftvolles Spiel aufziehen.

Im Semifinale trifft die Nummer eins der Welt in der Neuauflage des Vorjahresfinales auf seinen guten Freund Andy Murray/GBR.

Bei diesem scheinen die Tipps von Ivan Lendl zu helfen.

Murray locker im Semifinale

Der Brite marschiert bei den Australian Open weiter mühelos durchs Turnier.

Am Mittwoch deklassierte der Schotte den Japaner Kei Nishikori mit 6:3,6:3,6:1 und zog in Melbourne zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale ein.

"Das war ein richtig gutes Match", meinte Murray nach seinem lockeren Erfolg in 2:12 Stunden. Der Finalist der vergangenen beiden Jahre überzeugte bisher mit schnörkellosem Spiel.

Auch ein Verdienst des neuen Trainers Lendl, der den Briten mit seiner Erfahrung von acht Grand-Slam-Siegen endlich auch zum ersten Major-Titel der Karriere verhelfen soll.

Nishikori chancenlos

Murray ließ Nishikori in der Rod Laver Arena trotz leichter Nackenschmerzen nicht den Hauch einer Chance.

Zwar erspielte sich der junge Japaner unter dem Jubel zahlreicher Landsleute im Verlaufe der Partie zehn Breakbälle, konnte davon insgesamt aber nur zwei nutzen. Zu wenig, um Murray an diesem Tag zu stoppen.

"Er war etwas müde"

Konzentriert, geradlinig und mit viel Power von der Grundlinie setzte Murray den Asiaten immer wieder unter Druck. Nishikori waren dabei die Strapazen aus den vorherigen Runden deutlich anzumerken.

"Ich denke, er war heute etwas müde. Das hat mir in die Karten gespielt", meinte der 24-jährige Murray. Die Nummer vier der Welt steht zum fünften Mal in Serie bei einem Grand-Slam-Turnier im Halbfinale. "Das zeigt, dass ich bei den Grand Slams mein bestes Tennis spiele, das ist ein gutes Gefühl."

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