Clijsters schlägt auch Wozniacki

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Clijsters & Azarenka im Halbfinale der Australian Open

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Caroline Wozniacki muss weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel warten.

Die dänische Weltranglisten-Erste verlor am Dienstag im Viertelfinale der Australian Open 3:6, 6:7 (4) gegen Kim Clijsters.

Wozniacki verliert Weltranglisten-Führung

Durch die Niederlage verliert Wozniacki in der nächsten Woche auch ihre Weltranglisten-Führung.

Mit Victoria Azarenka, Petra Kvitova und Maria Sharapova haben in Melbourne gleich drei Damen die Chance, den Platz an der Sonne einzunehmen.

Clijsters nun gegen Azarenka

Die beiden noch ausstehenden Viertelfinal-Duelle lauten Maria Sharapova (RUS/4) gegen Ekaterina Makarova (RUS) und Petra Kvitova (CZE/2) gegen Sara Errani (ITA).

Diese beiden Matches werden erst am Mittwoch ausgetragen.

Clijsters zeigte sich gegen Match von ihrer im Achtelfinale erlittenen Knöchelverletzung gegen die Chinesin Li Na wenig beeindruckt.

Verletzung als Vorteil?

Vielleicht war die Blessur für die belgische Tennis-Mama sogar ein Vorteil, gestand sie doch, dass sie in den letzten beiden Tagen weniger über das Match gegen Wozniacki nachdachte, als vielmehr mit der Verheilung ihrer Blessur beschäftigt war.

An die Couch gefesselt musste sie alle 20 Minuten einen Eisverband anlegen.

"Bin mit meiner Vorstellung sehr glücklich"

"Ich bin mit meiner heutigen Vorstellung sehr glücklich. Es war sehr wichtig, dass ich mich immer nur auf den jeweiligen Punkt konzentriere."

"Und ich war natürlich sehr glücklich darüber, dass ich mich überhaupt vernünftig bewegen konnte", strahlte die 28-Jährige.

Clijsters bekommt es nun im Kampf um einen Finalplatz mit Azarenka zu tun.

Satzverlust weckt Azarenka auf

Die Nummer drei der Setzliste besiegte die an acht gereihte Polin Agnieszka Radwanska nach dem Verlust des ersten Satzes noch klar mit 6:7 (0), 6:0, 6:2.

"Es war ein richtig gutes Match - vor allem im ersten Satz", sagte Radwanska. "Es war sehr knapp."

Nach dem total verkorksten Tiebreak, das sie mit drei unerzwungenen Fehlern eröffnete, fand Azarenka wieder zu ihrer Konzentration.

Dank einer beinahe fehlerfreien Vorstellung gab die Weißrussin der Partie eine schnelle Wende.

"Wollte ersten Satz vergessen"

"Sie hat plötzlich damit begonnen, extrem aggressiv zu spielen. Da habe ich dann richtige Probleme bekommen", gab Radwanska zu.

Azarenka: "Ich wollte den ersten Satz einfach so schnell wie möglich vergessen und habe einfach Punkt für Punkt gespielt."

Radwanska traut Azarenka den Turniersieg zu

Der Weißrussin ist aber bewusst, dass sich sie im Halbfinale gegen Clijsters noch steigern wird müssen.

"Kim ist ein großartiger Champion. Sie weiß, wie man sich in großen Spielen verhalten muss", zeigt Azarenka, die erst zum weiten Mal nach Wimbledon 2011 in einem Grand-Slam-Halbfinale steht und noch auf ihren ersten Titel wartet, Respekt.

Radwanska traut ihr dies auf jeden Fall zu: "Wenn sie so spielt wie gegen mich, hat sie eine große Chance."

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