Marach/Peya trennen sich

Aufmacherbild
 

"Ergebnisse waren leider nicht zufriedenstellend"

Aufmacherbild
 

Nicht zuletzt auch wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele haben Oliver Marach und Alexander Peya Ende Oktober vergangenen Jahres beschlossen, künftig fix gemeinsam Turniere zu bestreiten.

Knapp sechs Monate später haben die beiden Weltklasse-Doppel-Spieler aus der Steiermark und Wien beschlossen, die Zusammenarbeit wegen mangelnden Erfolges wieder zu beenden.

Peya und Marach spielen ab sofort mit anderen Partnern, wie die Davis-Cup-Spieler am Freitag bekanntgaben.

"Mussten Reißleine ziehen"

"Wir sind mit großen Erwartungen in diese Partnerschaft gegangen, die Ergebnisse waren leider nicht zufriedenstellend", erklärte Peya in einer ÖTV-Aussendung.

Noch dazu seien beide in einem Alter, in dem man nicht ewig darauf warten könne, ob es vielleicht noch besser werde. "Deshalb muss man - auch wenn es für uns beide nicht schön ist - die Reißleine ziehen", ergänzte der Wiener.

Verletzungsmisere

Marach führt die bisher magere Saison auf seine zahlreichen Verletzungen zurück.

Immerhin konnte er wegen seiner Handgelenksverletzung den gesamten Winter nicht trainieren. Trotz des daher nicht ganz unerwarteten Erstrunden-Aus bei den Australian Open holte das Duo dann den Titel in Auckland.

"Danach habe ich mir allerdings einen Bandscheibeneinriss zugezogen, bin für die Davis Cup-Woche aber doch noch fit geworfen. Unmittelbar danach hab ich beim nächsten Turnier erneut einen Bandscheibeneinriss gehabt und hab wieder drei Wochen pausieren müssen. Es ist also immer wieder auf und ab gegangen", erklärt Marach.

Zwei Titel sind zu wenig

Dabei hatte es nach einer vielversprechenden rein-österreichischen Paarung ausgesehen, immerhin hatten Marach/Peya schon vor ihrer offiziellen Zusammenarbeit mit dem Titel in Hamburg und dem Finale in Belgrad großes Potenzial gezeigt.

2012 stehen neben dem Auckland-Titel noch ein Barcelona-Halbfinale sowie der Ehrenpunkt im Davis-Cup-Viertelfinale in Spanien für Österreich zu Buche.

"Schade, dass es letztlich doch nicht funktioniert hat. Manchmal kann man es halt nicht erzwingen", bedauerte ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän Clemens Trimmel die Entwicklung.

Neue Partner

Peya hat mit dem Inder Leander Paes für die French Open schon einmal prominenten Ersatz gefunden, Marach wird in Roland Garros mit dem Argentinier Horacio Zeballos antreten.

Für beide geht nun die Suche nach neuen fixen Partnern los.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen