Verletzung bei Murray, Djokovic vermeidet Fehlstart

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Andy Murray hat sein Auftaktspiel am Montag beim mit 5,93 Mio. Euro dotierten ATP-World-Tour-Finale in London verloren.

Der Lokalmatador muss sich nach zwei Stunden dem Spanier David Ferrer in zwei Sätzen geschlagen geben. Während der als fünf gesetzte Ferrer den ersten Durchgang mit 6:4 gewinnt, setzt er sich im zweiten mit 7:5 durch.

Murray hat vor allem mit seinem ersten Aufschlag große Probleme und kann nur 44 Prozent davon ins Feld bringen. Außerdem macht er fünf Doppelfehler.

Verletzung

Doch das größte Handicaps der britischen Tennishoffnung ist sein eigener Körper. Der 24-jährige Schotte laboriert an Leistenbeschwerden, die ihn am Montag stark behinderten. Sogar eine Aufgabe beim finalen Saisonhöhepunkt sei laut Murray möglich.

"Ich werde morgen entscheiden, ob ich weiterspiele oder nicht", erklärte der Weltranglisten-Dritte. "Wenn es kein Grand Slam oder nicht dieses Turnier wäre, würde ich sicher nicht spielen." Als erster Ersatzmann müsste der Serbe Janko Tipsarevic einspringen.

Noch gegen Berdych und Djokovic

Murray war als einer der Mitfavoriten nach London gekommen, hatte er doch im Herbst unter anderem 17 Spiele in Folge und damit die Turniere in Bangkok, Tokio und Shanghai gewonnen.

Nun könnte der Schotte die beiden ausständigen Gruppenspiele gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und den Tschechen Tomas Berdych gewinnen müssen, um ins Halbfinale einzuziehen. Berdych hatte zuletzt im Viertelfinale von Paris Murrays Siegesserie beendet.

Djokovic wandte indes in einem Kraftakt einen Fehlstart ab.

Der Serbe musste gegen den Tomas Berdych den ersten Satz mit 3:6 abgeben, ehe er aufwachte. In Durchgang zwei konterte der Weltranglisten-Führende und setzte sich seinerseits mit 6:3 durch.

Im finalen dritten Satz fiel die Entscheidung im Tiebreak, wobei Djokovic die besseren Nerven hatte und sich mit 7:3 gegen seinen 26-jährigen Kontrahenten durchsetzte.

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