Muster setzt auf Roger Federer

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Muster glaubt an Federer-Sieg in London

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Mit seiner Erstrunden-Niederlage beim Challenger-Turnier in Salzburg hat sich Thomas Muster endgültig von seiner aktiven Tennis-Karriere verabschiedet.

Das am Sonntag beginnende World Tour Finale in London kann sich der 44-jährige Steirer demnach ganz gemütlich von der Wohnzimmer-Couch anschauen.

Seine Titel-Favoriten hat der ehemalige Weltranglisten-Erste bereits auserkoren.

Muster glaubt, dass entweder Titelverteidiger Roger Federer oder Lokalmatador Andy Murray den Sieg davontragen.

"Federer fühlt sich beim Finale immer wohl"

"Es ist schwierig zu sagen, aber Federer fühlt sich beim World Tour Finale immer wohl", so Muster über den fünffachen Masters-Sieger.

Mit Titel Nummer sechs könnte sich der Schweizer zum alleinigen Rekordhalter krönen. Derzeit führt er diese Wertung gemeinsam mit Ivan Lendl und Pete Sampras an.

Muster rechnet auch mit Murray

"Andy Murray ist aber auch gut drauf. Djokovic hat derzeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und Nadal hat in der letzten Zeit nicht viel gespielt. Deshalb glaube ich, dass entweder Federer oder Murray gewinnen."

Dem Schotten traut er zu, dass er in der kommenden Saison um den Kampf um die Weltranglistenspitze mitmischen kann. "Murray wird von Woche zu Woche stärker."

"Zu Djokovic und Nadal fehlt nicht mehr viel. Er wartet allerdings noch auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Mit dem sollte es jetzt aber bald einmal klappen!"

Safin schätzt Djokovic stärker ein

Geht es nach Marat Safin, wird die Wartezeit von Murray auf einen großen Titel noch länger dauern. Der ehemalige Weltranglisten-Erste aus Russland sieht auch in London Djokovic als den großen Favoriten.

"Wenn er gut spielt, kann er derzeit einfach nicht verlieren. Djokovic hat soviel Erfahrung wie nie zuvor und verfügt über eine großartige Fitness. In der Halle hat er zudem einen weiteren Vorteil gegenüber Nadal."

"Nadal ist immer gefährlich"

Ganz abschreiben will Safin den Spanier aber nicht. "Nadal ist natürlich immer gefährlich", meint der zweifache Grand-Slam-Gewinner, der dafür Andy Murray keine großen Chancen einräumt.

"Andy ist ein großartiger Spieler und ich habe großen Respekt vor seinen Leistungen. In London sehe ich für ihn aber kein Land!"

Muster oder Safin - wer am Ende mit seiner Prognose richtig liegt, werden wir am kommenden Sonntag in London sehen.

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