Federer holt Titel im Premieren-Finale von Paris-Bercy

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Roger Federer trimphiert beim ATP-Masters-1000 in Paris-Bercy.

Der Schweizer setzt sich am Sonntag im Finale gegen Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga mit 6:1 und 7:6(3) durch.

Holpriger Start, furioses Ende

Federer muss gleich zu Beginn der Partie zwei Breakbälle abwehren, hat danach im ersten Satz aber keine Probleme mehr mit dem Paris-Sieger 2008 und liegt schnell 5:0 in Front. Nach 30 Minuten hat er den ersten Durchgang im Sack. Im zweiten kann keiner der Protagonisten seinem Gegner den Aufschlag abnehmen. Im Tiebreak agiert Federer äußerst souverän und verwertet nach 1:25 Stunden seinen dritten Matchball zu seinem 69. ATP-Titel. Im direkten Vergleich führt Federer 6:3.

Perfekte Woche

Mit seinem 18. Masters-Titel - nur Rafael Nadal (19) hat mehr - geht für den Weltranglisten-Vierten eine perfekte Woche zu Ende.

Für Federer, der zum 99. Mal in einem Finale stand, ist es der zweite Titel in Folge und der dritte in diesem Jahr. In der Vorwoche konnte der 16-fache-Grand-Slam-Sieger sein Heim-Turnier in Basel gewinnen, zu Beginn des Jahres gewann Federer in Doha.

In Paris-Bercy stand der 30-Jährige nicht nur erstmals im Endspiel, er hat auch als Erster zum 30. Mal ein Masters-Finale erreicht und die alleinige Führung in der ewigen Rangliste vor dem Spanier Rafael Nadal (29) übernommen.

800er-Marke geknackt

Zudem ist Federer auch der bisher einzige Spieler, der bei allen neun ATP-Masters-1000-Turnieren im Finale stand.

Als Draufgabe knackte er mit seinem Erfolg im Viertelfinale über den Argentinier Juan Monaco die 800er-Marke und hat mittlerweile 802 ATP-Siege auf dem Konto.

In der Form zählt Federer auch beim am 20. November in London beginnenden ATP World Tour Finale als Favorit. Außerdem laboriert der serbische Weltranglisten-Führende Novak Djokovic an einer hartnäckigen Schulterverletzung und Nadal sucht ein wenig nach seiner Form.

Beim Saisonfinale in London sind die acht besten Spieler der Saison am Start. Neben Djokovic, Federer und Nadal auch Andy Murray, David Ferrer, Tsonga, Tomas Berdych und Mardy Fish.

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