Haase und Montanes um Titel in Kitzbühel

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Der Spanier Albert Montanes und der Niederländer Robin Haase bestreiten am Samstag das Finale des mit 450.000 Euro dotierten ATP-Tennisturniers in Kitzbühel.

Im Halbfinale des "bet-at-home"-Cups am Freitag bezwang Montanes den topgesetzten Argentinier Juan Ignacio Chela mit 6:2,7:5.

Haase blieb vor über 4.000 Zuschauern gegen den brasilianischen Qualifikanten Joao Souza mit 6:1,6:7(3),6:4 erfolgreich.

"Es war sehr schwierig"

Montanes, aktuelle Nummer 50 im ATP-Ranking, dominierte das Spiel zweier Sandplatzspezialisten gegen die Nummer Eins in Kitzbühel klar. Nach dem ersten Satz, den Montanes 6:2 gewann, gab es eine fast 25 Minuten lange Regenunterbrechung.

Auch im zweiten Satz musste beim Stand von 4:3 für Chela kurz wegen Regens unterbrochen werden. Der Spanier behielt aber die Nerven und gewann nach 1:32 Stunden.

"Es war sehr schwierig durch die Unterbrechungen, ich bin froh, im Spiel geblieben zu sein", sagte Montanes. Nach einer durchwachsenen Saison versuchte der 30-Jährige vor Kitzbühel alles zu vergessen. "Es hat funktioniert, dabei habe ich in Kitzbühel bisher immer in der ersten Runde verloren", sagte Montanes.

Der Spanier hat bisher noch nie gegen seinen Finalgegner gespielt, hofft aber, sein Spiel durchziehen zu können sowie auf gutes Wetter.

Premiere für Haase

Zuvor hatte sich Haase gegen den brasilianischen Qualifikanten Souza in drei Sätzen durchgesetzt. Die Nummer Eins der Niederlande siegte 6:1,6:7(3),6:4 und schaffte damit seinen ersten Finaleinzug auf der ATP-Tour.

Zuvor stand der 24-Jährige achtmal im Finale eines Challengers und gewann ebenso oft. "Natürlich will ich am Samstag meinen Challenger-Rekord fortsetzen", sagte Haase, "aber in erster Linie will ich gutes Tennis spielen."

Den ersten Satz gegen Souza dominierte Haase, der seit seinem dritten Lebensjahr Tennis spielt, klar.

"Im zweiten Satz habe ich nicht anders gespielt, da hatte Souza zum Teil Glück, und zum Schluss das Tiebreak verdient gewonnen", analysierte der Niederländer. Mit einem Break startete Haase, der in Den Haag wohnt, in den entscheidenden Satz. Das genügte, um den Sieg einzufahren.

Haase voll Selbstvertrauen

Der Weltranglisten-53. traut sich auch gegen Montanes im Finale einiges zu. "Ich habe heuer gegen Melzer oder Monfils schon gut gespielt und erst im dritten Satz unglücklich verloren. Ich weiß zu gewinnen, weil ich sehr gut aufschlage", sagte Haase, der sich aber nach der Auslosung nicht gedacht hatte, in Kitzbühel so weit zu kommen.

Dann schlug er auf den Weg ins Finale den Italiener Polito Starace, Feliciano Lopez (ESP), Andreas Seppi (ITA) und zuletzt Souza.

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