Gerichtstermin für Daniel Köllerer fixiert

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Im Schatten des Geschehens im internationalen Tennissport ist der Kampf von Daniel Köllerer gegen seine lebenslange Sperre durch den Internationalen Tennisverband (ITF) noch nicht ausgestanden.

Nun kennt der Oberösterreicher den Termin beim Internationalen Sportsgerichtshof (CAS), der über seine Zukunft entscheiden wird.

Köllerer wird mit drei Anwälten sowie seinem Manager Manfred Nareyka am 28. und 29. November in Lausanne angehört. Eine Entscheidung ist relativ schnell danach zu erwarten.

Operation am Handgelenk

Köllerer will bis zu diesem Termin für den Fall eines für ihn positiven Urteils topfit sein und hat sich deshalb am Dienstag in Wels auch am linken Handgelenk operieren lassen.

Schon im Vorjahr hatte er sich am rechten (Schlag-)Handgelenk einem Eingriff unterzogen.

Bis zu sechs Wochen muss der Welser jetzt pausieren, danach wird er vorerst mit Softball-Training wieder einsteigen.

Laut seinem Manager verdient Köllerer sein Geld mit Trainerstunden bzw. Privatstunden für Geburtstage und ähnlichem.

Prozesskosten sind finanziert

Die Prozesskosten in Form einer hohen fünfstelligen Summe sind jetzt vorerst einmal finanziert, nicht zuletzt dank einiger finanzieller Opfer aus Köllerers Familie.

"Daniel hat kein Geld mehr, das ist kein Bluff. Da haben der Vater, die Oma und der Opa jeder seinen Teil beigetragen", sagte Nareyka.

Gratis Training

   Kraft gegeben haben Köllerer auch diverse Anrufe aus seinem früheren sportlichen Umfeld, die ihm gratis Konditions- oder Tennis-Training angeboten haben.

"Sie haben gesagt: Daniel, wenn du uns brauchst, wir sind da. Das hat uns sehr gefreut", sagte Nareyka. Sein Schützling hat mit dem Tennis keineswegs abgeschlossen, verfolgt das Geschehen auch im Fernsehen und hat auch Österreichs Davis-Cup-Team gegen Belgien die Daumen gedrückt.

"Sollte es der Wille sein, dass Daniel ab 29. November wieder zum Racket greifen darf, dann muss er hundertprozentig da sein. Dann kann der Aufbau beginnen und er im Jänner wieder auf die Tour gehen."

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