"Ich bin sehr stolz auf mich"

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Federer: "Eine meiner größten Leistungen"

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Roger Federer und London - das bleibt eine ganz besondere Beziehung.

In keiner anderen Stadt feierte der 30-jährige Tennis-Profi mehr Erfolge als in der englischen Metropole, nirgendwo sonst spielt der Schweizer stets so gutes Tennis wie an der Themse.

"Ich fühle mich hier immer pudelwohl", sagte der Eidgenosse nach seinem Finalsieg bei der inoffiziellen WM gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga am Sonntagabend im Interview.

Frage: Herzliche Gratulation Roger Federer, wie beurteilen Sie das
Erreichte, sechs Titel bei World Tour Finali?

Federer: "Es ist sehr speziell. Ich habe versucht, während des Turniers nicht daran zu denken, das abzublocken. Die Priorität war, mich von den Anstrengungen in Basel und Paris zu erholen und die Gruppenphase zu überstehen. Dass ich es nun geschafft habe, hier zum sechsten Mal zu gewinnen, ist unglaublich. Es ist eine meiner größten Leistungen."

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit dem Finale, das Sie gezeigt haben?"

Federer: "Im Unterschied zu anderen Matches in diesem Jahr habe ich einen Weg aus den Schwierigkeiten gefunden. Klar, ich hätte es einfacher haben können. Ich habe viele Chancen verpasst, aber am Ende fand ich zum Erfolg."

Frage: Fühlen Sie sich nach den Leistungen der letzten Wochen wieder als bester Spieler der Welt?

Federer: "Nein, ich meine, was heißt das schon. Ich habe sehr gut gespielt in den letzten Wochen. Es gibt mir viel Selbstvertrauen für das nächste Jahr. Ich habe eine Saison noch nie so stark abgeschlossen. Ich bin sehr stolz und freue mich auf die nächsten Monate."

Frage: Sie haben in diesem Jahr viele knappe Matches verloren. Was lief diesmal besser?

Federer: "Ich denke, es ist vor allem mental. Ich bin momentan mental stark. Die sechswöchige Pause, die ich nach dem Davis Cup genommen habe, hat geholfen. Zuvor schaffte ich es nicht immer, positiv zu bleiben und rieb mich an gewissen Dingen auf."

Frage: Sind die Olympischen Spiele das wichtigste Ziel für 2012?

Federer: "Vielleicht, ich weiß nicht. Es ist noch ein langer Weg bis dorthin. Jetzt bin ich sehr müde, aber trotzdem freue ich mich auf die kommenden Aufgaben. London wird dabei ein wichtiger Ort sein, mit drei bedeutenden Ereignissen. Hoffentlich spiele ich dann so gut wie in dieser Woche."

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