Djokovic mit Startproblemen

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Murray geht gegen Wawrinka unter

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Der topgesetzte Novak Djokovic und die Nummer 3 des Turniers, Rafael Nadal, haben am Donnerstag das Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Monte Carlo erreicht.

Dafür mussten sich mit Olympiasieger Andy Murray (GBR-2), Tomas Berdych (CZE-4) und Juan Martin Del Potro (ARG-5) gleich drei Stars schon im Achtelfinale beugen.

Murray machte gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka nur drei Games, Berdych unterlag Fabio Fognini (ITA) 4:6,2:6. Del Potro verlor gegen Jarkko Nieminen (FIN) im Dreisatz-Thriller.

Holpriger Start

Djokovic musste wie schon in seinem ersten Match nach einem Freilos auch gegen Juan Monaco (ARG-14) den ersten Satz abgeben.

Am Ende wurde es aber ein ungefährdeter 4:6,6:2,6:2-Sieg nach 2:02 Stunden für den Serben. Er trifft nun unerwartet auf Nieminen, der sich nach über zweieinhalb Stunden gegen Del Potro mit 6:4,4:6,7:6(4) durchsetzte.

Nadal souverän

Bereits zuvor hatte sich Nadal, der im Fürstentum bereits den neunten Turniersieg in Folge anstrebt, sicher mit 6:2,6:4 über den Deutschen Philipp Kohlschreiber durchgesetzt.

Für den Spanier war es der 44. Sieg in Serie in Monte Carlo.

Auch die nächste Hürde im Viertelfinale, der Bulgare Grigor Dimitrow (6:2,6:4 über Florian Mayer), ist für Nadal keine allzu große.

Fehleranfälliger Murray

Für Murray war das Turnier hingegen schon in der dritten Runde beendet.

"Ich habe viele Fehler gemacht - 24 unerzwungene Fehler sind viel zu viel", sagte Murray selbstkritisch.

Der Schotte meinte, seinen Bällen habe die Länge gefehlt, und so habe Wawrinka das Spiel diktieren können.

Der Schweizer machte vom 0:1 im ersten Satz bis zum 1:1 im zweiten sieben Games en suite, nach weniger als einer Stunde war der Auftritt für Murray vorbei.

Italienische Überraschung

Auch Wawrinkas Viertelfinalgegner Jo-Wilfried Tsonga hatte zuvor ähnlich leichtes Spiel beim 6:3,6:0 über Jürgen Melzer.

Für Wawrinka ist es das dritte Viertelfinale in Monte Carlo nach 2010 und 2012. Durch die frühe Niederlage Murrays überholt übrigens Roger Federer den Briten wieder und löst ihn als Nummer zwei der Welt ab.

Überraschend unter den letzten acht des Turniers steht Fabio Fognini nach dem relativ ungefährdeten Erfolg über den Vorjahres-Halbfinalisten Berdych. Fognini spielt nun gegen Richard Gasquet (FRA-7).

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