Djokovic in toller Frühform

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Der Serbe Novak Djokvic kann seine unmittelbare Vorbereitung auf die Titelverteidigung bei den Australian Open mit einem sehr guten Gefühl absolvieren.

Bei der am Silvestertag zu Ende gegangenen Exhibition von Abu Dhabi hinterließ der Dominator des Jahres nach einem etwas durchwachsenen Herbst schon wieder einen hervorragenden Eindruck, besiegte den Schweizer Roger Federer und den Spanier David Ferrer jeweils 6:2,6:1.

"Ich muss sagen, ich bin wirklich glücklich mit der Art, wie ich spiele", wurde der Weltranglisten-Erste auf der ATP-Homepage zitiert.

Kein Match mehr vor Melbourne

"Gegen die Topspieler der Welt in dieser Art zu spielen, gibt mir eine Menge Selbstvertrauen."

Der 24-Jährige sackte für seinen Erfolg bei diesem Einladungsturnier 250.000 Dollar (193.214 Euro) ein, alle übrigen fünf angetretenen Spieler blieben ohne Preisgeld.

Djokovic spielt vor dem am 16. Jänner beginnenden Grand-Slam-Turnier kein Match mehr, schlägt sich schon in wenigen Tagen vor Ort in Melbourne auf den ersten Saison-Höhepunkt ein.

"Schwierig, Djokovic zu besiegen"

"Normal versucht man zu dieser Zeit, auf dem Platz im Schlag zu Geschwindigkeit, Wendigkeit und Dynamik zu finden. Um ehrlich zu sein, ich habe das schon alles nach dem ersten Match (Anm.: Dreisatzsieg gegen Gael Monfils/FRA) gefunden."

Das erkannte auch Ferrer, nachdem der noch am Vortag im Halbfinale gegen den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal glatt 6:3,6:2 siegreich geblieben war. "Ich habe gekämpft", meinte der Iberer.

"Aber es ist im Moment schwierig, Djokovic zu besiegen." Sein Landsmann Nadal hingegen baute sich am 6:1,7:5 im Spiel um Platz drei gegen Federer auf. "Es war positiv. Ich habe besser als gegen Ferrer gespielt, das war das Wichtigste daran."

Fragezeichen hinter Federer

Während in der ersten Jänner-Woche auch Ferrer eine Pause einlegt, treten Nadal wie Federer als die Nummern eins und zwei in Doha an.

Federer beginnt als Titelverteidiger gegen seinen vorjährigen russischen Finalgegner Nikolaj Dawydenko, Nadal startet gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber. Der Weltranglisten-Vierte Andy Murray tritt indes in Brisbane an, sein erster Gegner ist der Kasache Michail Kukuschkin.

Das größte Fragezeichen nach dem Mubadala-Einladungsturnier in den Emiraten hinterlässt Federer. Nach einem überaus starken Herbst mit 17 Match-Siegen en suite, der Rückgewinnung des dritten Weltranglistenplatzes und einer guten Vorbereitung hat der 30-Jährige sicher unter seinen Möglichkeiten agiert.

Der Eidgenosse spielte in Abu Dhabi mit Uhr am Handgelenk - unter Insidern ein Zeichen, dass er es nicht ganz ernst genommen hat.

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