Murray zieht im Finish den Kürzeren

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Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat am Mittwoch beim World-Tour-Finale in der Londoner O2-Arena das Top-Spiel der Gruppe A gegen Andy Murray nach 2:34 Stunden 4:6,6:3,7:5 gewonnen.

Damit führt der 25-jährige Australian-Open-Sieger nach dem siebenten Vergleich des Jahres mit dem gleichaltrigen Briten mit 4:3.

"Haben uns gegenseitig gepusht"

Murray legte einen glänzenden Start hin, mit einem Break im sechsten Game des zweiten Satzes gewann aber Djokovic die Oberhand. Als der Topgesetzte auch im dritten Durchgang voran lag, schien die Partie fast schon entschieden.

US-Open- und Olympiasieger Murray schaffte aber das Rebreak, ging mit Aufschlag 5:4 in Führung, mit drei Gamegewinnen in Folge blieb letztlich aber doch Djokovic siegreich.

"Wir haben uns gegenseitig immer weiter gepusht. Es war zum Genießen, Teil dieses Matches gewesen zu sein", sagte Djokovic nach einer packenden Neuauflage des US-Open-Finals.

"Die letzten zwei Minuten haben die Partie entschieden", sagte Olympiasieger Murray danach.

Der Serbe und der Schotte gelten als die neuen großen Rivalen des Herren-Tennis, wie nicht nur "The Independent" dieser Tage schrieb.

"Genieße einfach den Sieg"

Der Wahl-Londoner Murray, die Nummer drei der Tennis-Welt, wurde trotz der Niederlage von seinem Heimpublikum mit frenetischem Jubel verabschiedet. Die "La Ola" schwappte während des 2:34-Stunden-Matches um den Show-Court in der Arena.

Djokovic machte mit seinem zweiten Erfolg in Gruppe A einen großen Schritt in Richtung Halbfinale.

"Ich genieße jetzt einfach den Sieg und beteilige mich nicht am Rechnen", meinte er.

60. Einzelsieg

Im Abendspiel fügte Tomas Berdych dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga dessen zweite Niederlage zu.

Der Tscheche setzt sich in 1:52 Stunden mit 7:5, 3:6 und 6:1 durch.

Berdych feierte seinen 60. Einzelsieg in diesem Jahr und nahm damit erfolgreich an Tsonga für die vorjährige Halbfinal-Niederlage in London Revanche.

Berdych vermochte erstmals überhaupt 2012 in London eine Partie zu gewinnen, nachdem er in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen jeweils in der 1. Runde gescheitert war.

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