Überraschungssieger unter sich

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Überraschungssieger bei Wimbledon-Vorbereitung

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Die gesamt vier Rasen-Endspiele auf WTA- und ATP-Tour-Level vom Samstag haben unerwartete Sieger gebracht.

So holten in Hertogenbosch mit dem Franzosen Nicolas Mahut ein Qualifikant den Herren-Titel, die rumänische Damen-Siegerin Simona Halep hatte erst vor einer Woche in Nürnberg auf Sand triumphiert.

In Eastbourne setzten sich mit dem Spanier Feliciano Lopez und der Russin Jelena Wesnina auch keine Titelfavoriten durch.

Erster Einzel-Titel mit 31

Mahut besiegte im Finale noch dazu den Schweizer Weltranglisten-Zehnten Stanisas Wawrinka (2) glatt 6:3,6:4.

Mahut war vor gut fünf Jahren bereits auf Position 40 in der Weltrangliste gestanden, nun aber holte er aber mit dem Ranking 240 seinen ersten Einzel-Titel.

Das gelang ihm im reifen Tennis-Alter von 31 Jahren. Mit den gewonnenen 250 Zählern wird Mahut sein Ranking fast halbieren und sein Punktekonto weit mehr als verdoppeln.

Schlechtestplatzierter Sieger seit 2008

Mahut ist den Fans spätestens seit Wimbledon 2010 ein Begriff, als er gegen John Isner (USA) im längsten Spiel der Geschichte im Entscheidungssatz 68:70 verlor.

Seine bisherigen beiden Finali hatte er ebenfalls auf Rasen bestritten, aber verloren.

Er war wegen einer Knieverletzung im Ranking abgestürzt und ist dafür nun der am schlechtesten Sieger eines ATP-Turniers seit März 2008. Damals setzte sich Kei Nishikori (JPN/244.) in Delray Beach durch.

Halep holt zweiten Turniersieg

Halep legte nach dem ersten gleich Karriere-Turniersieg zwei nach. Die 21-Jährige gewann gegen Kirsten Flipkens (BEL-4) 6:4,6:2. Von Position 45 aus wird Halep nun weiter ordentlich Boden gut machen.

Für French-Open-Doppelsiegerin Wesnina bedeutete ihr 6:2,6:1 gegen US-Qualifikantin Jamie Hampton auch erst ihren zweiten Einzeltitel.

Für Ex-Wien-Sieger Lopez brachte ein 7:6(2),6:7(5),6:0 gegen Gilles Simon (FRA-2) Titel drei, den ersten auf Rasen.

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