Djokovic im Finale von Monte Carlo gegen Nadal

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Novak Djokovic und Rafael Nadal bestreiten das Finale beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo.

Der Weltranglisten-Erste aus Serbien bezwingt den an sechs gesetzten Tschechen Tomas Berdych mit 4:6, 6:3, 6:2.

Nadal setzt sich gegen den an neun gereihten Franzosen Gilles Simon 6:3, 6:4 durch.

Der spanische Weltranglisten-Zweite peilt im Fürstentum seinen bereits achten Titel in Folge an. Nadal ist in Monte Carlo seit bereits unglaublichen 41 Matches ungeschlagen.

Starker Wind macht Spielern das Leben schwer

Djokovic hat neben Berdych, der im Viertelfinale den an drei gesetzten Schotten Andy Murray eliminierte, vor allem auch mit dem starken Wind zu kämpfen.

"Unter so schwierigen Bedingungen habe ich in meiner Karriere noch nicht oft gespielt", meint der 24-Jährige aus Belgrad nach der Partie.

 "Das Problem lag nicht nur bei der Windstärke. Die Windrichtung änderte sich dauernd und dadurch war es schwer, vorherzusagen, wohin der Ball schlussendlich hingeht."

Berdych pflichtet Djokovic bei

"Das war wirklich schwierig! Am Ende hatte ich zum Glück meine Nerven im Griff. Im dritten Satz habe ich wirklich gut gespielt."

Berdych pflichtet seinem Bezwinger bei: "Die Bedingungen waren heute wirklich tough! Der Wind hat richtige Kreise gezeichnet. Für mein Spiel war das tödlich, weil ich gerne sehr aggressiv spiele."

Der Tscheche musste sich Djokovic im zehnten Duell bereits zum neunten Mal geschlagen geben. Nur im Wimbledon-Finale 2010 hatte Berdych das bessere Ende für sich.

Großvater gestorben

Die mentale Leistung von Djokovic ist besonders beeindruckend, da er in dieser Woche einen Schicksalsschlag verkraften muss. Erst am Donnerstag erfuhr der Australian-Open-Gewinner nämlich vom Tod seines Großvaters.

Der Serbe könnte in Monte Carlo seinen insgesamt zwölften Masters-Titel gewinnen. Sein bislang bestes Ergebnis datiert aus dem Jahr 2009, als er gegen Nadal verlor.

"Das wird eine ultimative Herausforderung", ist sich Djokovic vor seinem 45. Endspiel auf der ATP-Tour bewusst. "Ich muss vom ersten bis zum letzten Ball perfekt spielen. Gegen Rafa kann man sich keine Ups und Downs leisten. Aber warum soll ich nicht an einen Sieg glauben?"

Für Nadal ist es das bereits 68. Endspiel auf der Tour und das 30. Finale bei einem Masters-1000-Turnier.

 

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