Melzer-Aus trotz Traumstart

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Melzer scheitert in Kitzbühel an Almagro

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Jürgen Melzer ist am Mittwochabend in Kitzbühel nicht gelungen, Dominic Thiem als zweiter Österreicher ins Viertelfinale des Generali Open zu folgen.

Der 34-jährige Niederösterreicher vergab gegen den Spanier Nicolas Almagro im ersten Satz eine 5:1-Führung und musste sich nach 87 Minuten mit 6:7(4),5:7 geschlagen geben.

Damit ist Vorjahresfinalist Thiem am Donnerstag (gegen Albert Montanes/ESP) der letzte Österreicher im Einzel.

Enttäuschter Melzer

Melzer war freilich enttäuscht, vor allem über die nicht verwertete 5:1-Führung.

"Ich habe bei allen meinen Aufschlag-Spielen im ersten Satz kämpfen müssen. Es war deutlich langsamer als gestern zu spielen um diese Uhrzeit, die Bälle sind nicht so hoch weggesprungen", erklärte Melzer.

Er konnte wegen der langsameren Bedingungen seine geplante Taktik, Almagro mit Serve-Volley zu attackieren, nicht durchziehen.

"Nichtsdestotrotz habe ich bis 5:1 wahrscheinlich das beste Tennis gespielt, was ich bis jetzt heuer gezeigt habe", resümierte Melzer, für den sein erstes Viertelfinale seit Juni 2014 durchaus möglich gewesen wäre.

"Das ist sehr bitter für mich"

Almagro habe sich hingegen nach dem 1:5 in seinen eigenen Aufschlag-Games gesteigert.

"Schade drum, weil ich habe mich echt gut gefühlt da draußen. Das ist sehr bitter für mich", gestand Melzer. Für ihn geht es nun nach Hause, wo er in Wien mit Neo-Coach Werner Eschauer eine Trainingswoche einschiebt.

Dann fliegt er zu einem Hartplatz-Challenger nach Vancouver, ehe er sich in der Qualifikation für die US-Open versucht. "Hoffentlich bekomme ich ein paar Matches."

Dass es sein letzter Auftritt in Kitzbühel gewesen sein könnte, glaubt Melzer nicht. Er möchte ein weiteres Mal in der Gamsstadt antreten. "Davon kann man ausgehen, ich hoffe es."

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