Rafael Nadal holte in Madrid seinen fünften Titel 2013

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Rafael Nadal hat seine Stellung als Sandplatzkönig unterstrichen und das Masters-Turnier in Madrid gewonnen.
 
Der Spanier besiegte am Sonntag im Finale vor heimischem Publikum den Schweizer Stanislas Wawrinka 6:2,6:4 und holte seinen dritten Turniersieg in der spanischen Hauptstadt.
 
Für Nadal war es seit seinem Comeback nach einer Knieverletzung der fünfte Titel und das siebente Finale in Serie.
 
55 Turniersiege
 
Für den Fünften der Tennis-Weltrangliste stehen nun insgesamt 55 Turniersiege zu Buche.
 
Wawrinka kassierte bei der mit 4,304 Millionen Euro dotierten Veranstaltung seine neunte Niederlage im neunten Vergleich mit Nadal.
 
23. Titel bei 1000er Turnier
 
Nach Sao Paulo, Acapulco, Indian Wells und Barcelona durfte sich Nadal also auch in Madrid über den Siegerscheck freuen, der diesmal auf 638.500 Euro ausgeschrieben war.
 
"Vielleicht ist dieser Sieg noch spezieller, wenn man weiß, was ich durchgemacht habe", sagte Nadal.
 
Es war bereits sein 23. Titel bei einem Masters-1000-Turnier, der höchsten ATP-Kategorie. Damit ist der Iberer der Rekordmann in dieser zweitwichtigsten Serie nach den Grand-Slam-Events.
 
Nadal zieht mit Muster gleich
 
Mit dem Turnier-Erfolg in Madrid hat Rafael Nadal nun in einer Spezialwertung mit Thomas Muster gleichgezogen:
 
Es war der insgesamt 40. ATP-Titel auf Sand für den Spanier, auch Österreichs ehemaliger Nummer eins sind so viele Turniererfolge auf diesem Untergrund (insgesamt 44) gelungen.
 
Lediglich Guillermo Vilas liegt in dieser Wertung mit 45 Sand-Siegen noch voran.
 
Nadal noch zurückhaltend
 
Nadal hat nun freilich ausgezeichnete Chancen auf seinen achten French-Open-Titel, doch darüber will der Spanier nicht sprechen.
 
"Es läuft jetzt gut, aber die Verletzung ist nicht zwei Jahre vorüber, sondern nur erst seit ein paar Monaten. Im Moment bin ich einfach glücklich, was ich in Madrid, Barcelona und Monte Carlo geschafft habe. Nächste Woche denke ich an Rom", sagte Nadal.
 
Roland Garros sei natürlich sehr wichtig, aber nicht das einzige Turnier auf der Welt.
 
"Wenn ihr mir vor vier Monaten gesagt hättet, dass all dies passieren wird und ich aber in Roland Garros nicht gut spielen würde, dann hätte ich gesagt: 'Ja, ich werde das mit geschlossenen Augen unterschreiben'".

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