Daniel Köllerer bleibt lebenslang gesperrt

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Die Hoffnungen von Daniel Köllerer, dass seine lebenslange Sperre wegen angeblicher Spielmanipulationen aufgehoben werden, haben sich am Freitag zerschlagen.

Der Sportschiedsgerichtshof (CAS) in Lausanne bestätigte das Urteil der Tennis Integrity Unit (TIU) vom 31. Mai des Vorjahres, hob allerdings die ebenfalls verhängte Gestrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar (75.517 Euro) auf.

Der 28-jährige Oberösterreicher hatte vor der Berufungsinstanz Ende November 2011 die Anschuldigungen bestritten und das Urteil der Antikorruptionsbehörde des Internationalen Tennisverbands (ITF) angefochten.

Köllerer hatte auf ein Comeback in diesem Jahr gehofft, nun darf er nie wieder auf der ATP-Tour oder einen vom Internationalen Tennisverband (ITF) durchgeführten Turnier antreten.

Finanzielle Bereicherung konnte nicht nachgewiesen werden

Köllerer soll in mehreren Fällen versucht haben, Spiele zu manipulieren, die Beweislage beruhte auf Aussagen von insgesamt fünf Spielern.

Eine tatsächliche finanzielle Bereicherung konnte Köllerer nicht nachgewiesen werden. Letzteres hat den Sportschiedsgerichtshof dazu veranlasst, die hohe Geldstrafe zu streichen.

"Strafe hoch genug, um Ernst der Vorwürfe zu untermauern"

"Der CAS-Ausschuss hat die lebenslange Sperre bestätigt, weil die Strafe hoch genug ist, um den Ernst der Korruptionsvorwürfe zu untermauern."

"Die Geldstrafe wurde insbesondere deshalb aufgehoben, weil der Spieler nicht finanziell von einem der Anklagepunkte profitiert hat", hieß es in einer CAS-Aussendung.

Noch kein Kommentar von Köllerer

LAOLA1 erreichte Köllerer kurz nach der Bekanntgabe der CAS-Entscheidung.

Der ehemalige Weltranglisten-55. wollte vorerst aber noch keinen Kommentar abgeben.

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