Fognini ist eine Nummer zu groß

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Fognini für Novak noch eine Nummer zu groß

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Nach nicht einmal einer Stunde war das erste Achtelfinale auf der ATP-Tour für Dennis Novak wieder vorbei.

Wenig überraschend war der Weltranglisten-27. Fabio Fognini, die Nummer drei des Generali Open in Kitzbühel, am Mittwoch eine Nummer zu groß für den 21-jährigen Niederösterreicher.

Am Ende hieß es 1:6,2:6 aus Sicht des Schützlings von Günter Bresnik.

Entschuldigung für Leistung

Noch auf dem Platz entschuldigte sich Novak beim Publikum für seine schlechte Leistung, aber Fognini war freilich auch ein anderes Kaliber auf der anderen Seite des Netzes.

"Ich habe richtig eine auf den Deckel gekriegt. Er hat mir die Grenzen aufgezeigt", meinte Novak und fügte hinzu, "ich habe heute nicht annähernd das gespielt, was ich spielen soll."

"Hab mir mehr erhofft"

Es sei ihm bewusst, dass Fognini einer der besten Sandplatzspieler der Welt ist und es eine schwierige Aufgabe werden würde.

"Ich habe mir halt erhofft, dass ich mehr als drei Games mache", sagte er. Dazu habe er zu wenig aggressiv gespielt, die Bälle zu sehr "geschoben". Am zu großen Respekt sei es aber nicht gescheitert.

"Muss härter arbeiten"

Novak bedankte sich für die erstmals in seiner Karriere erhaltene Wildcard und er zieht seine Lehren aus dem Auftritt. "Man hat gesehen, dass ich noch viel härter arbeiten muss."

Der Trainingspartner von Freund Dominic Thiem im "Stall" von Bresnik wird nun wieder auf Challenger-Level zurückkehren, spielt kommende Woche in Prag, danach Challenger in Deutschland und Italien.

Aktuell auf Platz 256 liegend, will er am Ende des Jahres die nächste Hürde nehmen.

"Ich möchte das Jahr schon unter den 200 abschließen. Ich habe jetzt noch einen Future-Sieg vom letzten Jahr zu verteidigen, dann nichts mehr", hofft Novak.

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