Traumfinale: Djokovic-Federer

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Djokovic und Federer im Finale von Indian Wells

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Das ATP-1000-Turnier in Indian Wells hat sein Traumfinale: Titelverteidiger Novak Djokovic bekommt es am Sonntag im Kampf um seinen vierten IW-Titel mit Roger Federer zu tun.

Der Schweizer Weltranglisten-Zweite besiegte den an sechs gesetzten Kanadier Milos Raonic mit 7:5, 6:4.

Zuvor feierte Djokovic einen klaren 6:2, 6:3-Erfolg über den an vier gereihten Schotten Andy Murray.

Revanche für 2014

Federer erhält damit Gelegenheit, sich in der Wiederholung des Vorjahresfinales für die 3:6,6:3,6:7(3)-Niederlage gegen Djokovic zu revanchieren.

Der 33-jährige Schweizer geht auf seinen fünften Titel in der kalifornischen Wüste nach 2004, 2005, 2006 und 2012 los und hofft auf seinen insgesamt 85. Titel.

Im Head-to-Head liegt Federer mit 20:17 voran. Zuletzt gewann der Eidgenosse im Finale von Dubai gegen Djokovic, der in Indian Wells um seinen insgesamt 50. Titel kämpft bzw. seinen vierten in Indian Wells.

Murray bewegt sich schlecht

In der Wiederholung des diesjährigen Australian-Open-Finales machte Murray nie den Eindruck, Djokovic gefährden zu können.

Er bewegte sich schlecht und schien sich nie wohlzufühlen auf dem Platz. Der Schotte geriet rasch 0:3 bzw. 1:5 in Rückstand.

Nach nur 1:28 Stunden feierte Djokovic den überraschend glatten Erfolg, schon der sechste hintereinander gegen Murray.

Murray hatte mit Beginnzeit Probleme

Der 27-jährige Brite bekundete augenscheinlich Mühe mit der frühen Match-Zeit (11.00 Uhr Ortszeit). Immer wieder beklagte er sich lautstark bei seiner Entourage, dass er den Ball nicht spüre und nie um diese Zeit trainiert habe.

Eine erstaunliche Aussage für einen Spieler mit seiner Erfahrung, zumal er in dieser Woche immer am Tag und bei Sonnenschein gespielt hatte.

Nur sieben Winner, aber 29 unerzwungene Fehler sprechen Bände, auch der nicht geforderte Djokovic bot keine besonders gute Leistung

"Novak hat mir nichts geschenkt"

"Novak hat mir nichts geschenkt und ich habe vor allem zu Beginn der beiden Sätze einfach zuviele Fehler gemacht. Erst am Ende lief es etwas besser, aber da war es schon zu spät", analyiserte Murray.

Der Schotte konnte nun schon seit dem Wimbledon-Finale 2013 nicht mehr gegen Djokovic gewinnen. Im Head-to-Head liegt er mittlerweile klar mit 8:17 zurück.

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