Die "Big Four" stürmen souverän ins Viertelfinale

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Die "Big Four" des Herren-Tennis zogen beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells souverän ins Viertelfinale ein.

Der topgesetzte Titelverteidiger Novak Djokovic besiegte Melzer-Bezwinger John Isner (USA/18) 6:4, 7:6 (5).

Roger Federer fertigte dessen Landsmann Jack Sock mit 6:3, 6:2 ab.

Souverän agierte auch Rafael Nadal (ESP/3) bei seinem 6:2, 6:4-Erfolg über den Franzosen Gilles Simon.

Murray nicht gegen Nishikori

Andy Murray (GBR/4) hatte bei seinem 6:3, 6:3-Sieg über Adrian Mannarino (FRA) ebenfalls keine Probleme.

Im Viertelfinale bekommt es der Olympiasieger von 2012 nicht wie erwartet mit Kei Nishikori, sondern mit Feliciano Lopez zu tun.

Der an Nummer zwölf gesetzte Spanier kam unter anderem dank zwölf Assen zu einem 6:4, 7:6(2) über den Japaner. 

Jubiläumssieg für Federer

Für Federer war der Sieg über Sock sein bereits 50. Einzel-Sieg in Indian Wells. 15 Mal war er bei dem mit 5,381 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Event bereits am Start, vier Mal holte er den Titel.

Im Viertelfinale trifft der 33-jährige Schweizer nun auf den Tschechen Tomas Berdych - ein alter Bekannter des Eidgenossen.

"Wir haben schon oft gegeneinander gespielt", so Federer, der im Head-to-Head mit 12:6 klar voran liegt.

"Er hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt und ist ein fixer Bestandteil der Top 10. Das wird ein interessantes Match werden."

Berdych setzte sich in seinem Viertelfinal-Spiel 6:2, 4:6, 6:4 gegen seinen Landsmann Lukas Rosol durch.

Djokovic gegen Tomic

Djokovic trifft im Kampf um einen Platz im Halbfinale gegen Bernard Tomic. Der 22-jährige Bad Boy des australischen Tennis schlug seinen Landsmann Thanasi Kokkinakis mit 6:4, 4:6, 6:4.

"Gegen einen jüngeren Spieler zu spielen ist nicht leicht", so Tomic. "Er hatte nichts zu verlieren. Es erinnert mich an die Zeit, als ich mit 18, 19 Jahren auf der Tour spielte. Ich bin froh, dass ich heute gewonnen habe."

Kokkinakis ist trotz seiner erst 18 Jahre bereits die Nummer 124 der Welt.

Schwere Aufgabe für Nadal

Die wohl schwerste Aufgabe der "Big Four" hat allerdings wohl Nadal vor sich: Der spanische Superstar trifft auf Kanadas Milos Raonic. Der Weltranglisten-Sechste fertigte Tommy Robredo in einer Stunde mit 6:3, 6:2 ab.

"Ich werde von Spiel zu Spiel stärker", strotzt Raonic vor Selbstvertrauen.

Nadal weiß, dass es schwierig werden wird: "Gegen ihn steht man immer unter Druck. Ich muss sicherlich besser aufschlagen, als ich es heute getan habe."

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