Federer verliert Basel-Finale und sagt für Paris ab

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Roger Federer verpasste seinen sechsten Turniersieg bei seinem Heimturnier in Basel knapp und kassierte erneut eine schmerzliche Niederlage gegen Wien-Sieger Juan Martin del Potro.

Der Weltranglisten-Erste aus der Schweiz verlor am Sonntag im Endspiel mit 4:6,7:6(5),6:7(3) gegen den Argentinier.

Der Weltranglisten-Achte Del Potro feierte damit nach 2:44 Stunden seinen insgesamt 13. Turniersieg.

Zudem revanchierte sich der an Nummer zwei gesetzte Südamerikaner für das bittere Halbfinal-Aus bei Olympia, als sich Federer in Wimbledon mit 19:17 im dritten Satz durchgesetzt hatte.

Absage für Paris-Bercy

Nach dem Endspiel verkündete Federer seine Absage für das am Montag beginnende Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy.

Der Schweizer teilte mit, er müsse sich eine Pause gönnen: "Drei Turniere in Folge wären einfach zuviel."

Paris-Bercy auszulassen, wo er 2011 gewonnen hatte, sei die Voraussetzung, um beim ATP-Finale in London (ab 5. November) gut zu spielen.

Federer muss Platz eins räumen

Durch diese Absage ist bereits jetzt klar, dass Federer das Jahr nicht als Nummer 1 der Weltrangliste beenden wird.

Die Chance, die Führung im ATP-Ranking bis zum Saison-Ende zu verteidigen, war ohnehin sehr gering.

Nun wird Federer am 5. November und nach der insgesamt 302. Woche als Nummer 1 die Führung an Novak Djokovic abgeben müssen.

Melzer-Bezwinger verliert Endspiel in Valencia

In Valencia beendete der Weltranglisten-Fünfte David Ferrer (ESP) den Erfolgslauf von Alexandr Dolgopolow, der im Halbfinale Jürgen Melzer ausgeschaltet hatte.

Ferrer sicherte sich mit einem 6:1,3:6,6:4-Erfolg über den Ukrainer seinen bereits sechsten Titel in dieser Saison.

"Das war etwas Spezielles für mich, weil Juan Carlos Ferrero ist bei diesem Turnier zurückgetreten und möchte ihm diesen Titel widmen", sagte Ferrer in Richtung seines nun in "Pension" befindlichen Landsmanns.

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