Djokovic schreibt mit Paris-Titel Tennis-Geschichte

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Novak Djokovic ist und bleibt das Maß der Dinge im Herren-Welt-Tennis.

Der Saison-Dominator, der in diesem Jahr schon die Grand-Slam-Titel bei den Australian Open, in Wimbledon und bei den US Open geholt hat, gewann auch das Endspiel des Masters-1000-Turniers in Paris.

Er besiegte Andy Murray in 93 Minuten sicher mit 6:2,6:4 und holte damit seinen insgesamt zehnten Siegerscheck in diesem Jahr.

Insgesamt ist es bereits der 58. Turniersieg seiner Karriere auf Tour-Ebene. Damit zog der Belgrader in der ewigen Bestenliste mit dem zehntplatzierten Rumänen Ilie Nastase gleich.

22:0-Siege

Djokovic erhöhte seine aktuelle Sieges-Serie damit auf 22:0-Siege und hat als erster Spieler überhaupt sechs Masters-1000-Titel in einem Kalenderjahr gewonnen.

Der Weltranglisten-Erste geht mit viel Selbstvertrauen in die ATP-Finals in London vom 15. bis 22. November.

"Stolz und glücklich"

"Ich bin natürlich sehr stolz und sehr glücklich, dass ich diesen Titel wieder gewonnen habe", freute sich Djokovic.

"Es ist ein großartiges Turnier und die besten Spieler der Welt waren hier." Djokovic ist auch der erste Spieler, der in Paris-Bercy im Osten der Seine-Stadt schon vier Titel (zuletzt drei in Folge) gewonnen hat.

Djokovic hatte nur in Madrid eines der Masters-1000-Turniere abgesagt, war aber in allen acht weiteren im Endspiel. Er holte die Titel in Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Rom, Shanghai und nun Paris.

Murray mit Turnierwoche zufrieden

Murray konnte nach seiner 21. Niederlage im 30. Duell mit Djokovic seinem Bezwinger wieder einmal nur fair gratulieren: "Es ist ein großartiges Jahr für ihn."

Der Schotte war aber auch mit seiner Leistung in dieser Woche zufrieden: "Ich habe es in Paris-Bercy erstmals über das Viertelfinale hinaus geschafft. Das ist ein Fortschritt. Ich hoffe, dass geht im kommenden Jahr so weiter."

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