Altstar Tommy Haas eliminiert Djokovic

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Eine Riesenüberraschung setzt es im Achtelfinale des ATP-1000-Turniers von Miami!

Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic muss sich dem deutschen Altstar Tommy Haas klar mit 2:6, 4:6 geschlagen geben.

Haas, der am 3. April seinen 35. Geburtstag feiern wird, ist damit der älteste Spieler seit 30 Jahren, der eine Nummer eins schlägt.

Zweiter Sieg gegen amtierende Nummer eins

Im 16. Duell mit einem amtierenden Weltranglisten-Ersten ist es für den Hamburger mit steirischen Wurzeln erst der zweite Sieg: Im Jahr 1999 bezwang er Andre Agassi.

"Ich kann ihm nur gratulieren. Er hat taktisch großartig gespielt", lobte Djokovic seinen Bezwinger.

"Tommy hat seinen Aufschlag gut gesetzt und sich auch auf dem Court sehr gut bewegt. Er war heute einfach der bessere Spieler."

Erste Niederlage nach 14 Siegen in Folge

Für den zweifachen Titelverteidiger Djokovic war es in Key Biscayne nach 14 Siegen in Folge die erste Niederlage.

"Ich spiele immer gerne in Miami. Leider hat es nicht mehr für einen dritten Satz gereicht. Ich hab ealles gegeben, aber ich aber heute einfach nicht zu meinem Rhythmus gefunden."

Haas trifft nun auf den Franzosen Gilles Simon trifft. Bei einem weiteren Erfolg würde es der Deutsche im Halbfinale mit dem Gewinner der Begegnung Jürgen Melzer gegen David Ferrer zu tun bekommen.

Auch Tsonga verliert

Wie für Djokovic ist auch für Jo-Wilfried Tsonga bereits im Achtelfinale Endstation.

Der an sechs gesetzte Franzose muss sich dem an neun gereihten Kroaten Marin Cilic mit 5:7, 6:7 (4) geschlagen geben.

Kurzen Prozess macht hingegen Tomas Berdych: Der Weltranglisten-Sechste aus Tschechien fegt über Sam Querrey, dem letzten im Bewerb verbliebenen US-Amerikaner, mit 6:1, 6:1 hinweg.

Murray problemlos

Andy Murray wird seiner Favoritenrolle weiter gerecht und zieht ins Viertelfinale ein. Der an zwei gesetzte Brite hat in der Runde der letzten 16 wenig Mühe und fertigt den Italiener Andreas Seppi in einer Spielzeit von 1:26 Stunden mit 6:2 und 6:4 ab.

Deutlich spannender gestaltet sich das Duell zwischen Richard Gasquet und Nicolas Almagro. Den ersten Satz muss der Franzose noch mit 6:7 (3) abgeben, danach behält Gasquet mit 7:5 und 7:6 (3) knapp die Oberhand.

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