Tiebreak-Krimi ohne Happy End

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Haider-Maurer in Stuttgart knapp an Monfils gescheitert

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Andreas Haider-Maurer hat am Mittwoch im Achtelfinale des Rasenturniers in Stuttgart nur knapp eine Überraschung gegen Gael Monfils verpasst.

Der 28-jährige Niederösterreicher zog im ersten Duell mit dem Weltranglisten-16. mit 6:7(6),6:7(5) den Kürzeren.

Der Waldviertler sammelte damit nur 20 Punkte für die Rangliste, zudem gab es ein Preisgeld in der Höhe von 10.015 Euro.

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In einem äußerst ausgeglichenen Match gelang beiden Spielern kein Break, je drei Chancen darauf blieben ungenützt. Im ersten Satz vergab Haider-Maurer beim Stand von 5:4 einen Satzball.

"Er hat richtig stark serviert"

Im Tiebreak behielt der als Nummer vier gesetzte Franzose zweimal hauchdünn die Oberhand.

"Auf Rasen ist alles so eng, in jedem Satz haben zwei Punkte entschieden und die sind für ihn gelaufen. Das ist natürlich bitter", ärgerte sich Haider-Maurer.

Monfils konnte sich vor allem auf seinen Aufschlag verlassen, 18 Asse bei nur einem Doppelfehler sprechen Bände. Haider-Maurer brachte es demgegenüber nur auf sieben Asse, zudem unterliefen ihm gleich sechs Doppelfehler.

"Er hat richtig stark serviert, speziell wenn es eng war", sagte der Weltranglisten-55.

Positive Erkenntnisse

In Blickrichtung der kommenden Wochen, in denen als Highlight das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (ab 29. Juni) auf dem Programm steht, nahm der ÖTV-Spieler aber vor allem positive Erkenntnisse mit.

"Ich habe gewusst, dass es schwer wird, einiges zusammenpassen muss. Es hat fast geklappt, ich habe gesehen, wie ich dran bin an so einem Spieler, darauf kann ich für die nächsten Turniere aufbauen", sagte Haider-Maurer, der nächste Woche in Halle antreten wird.

Im Doppel noch dabei

Das mit 574.965 Euro dotierte Turnier in Stuttgart ist für ihn aber noch nicht vorbei, gemeinsam mit dem Deutschen Dustin Brown zog er mit einem 7:6(4),7:6(5)-Erfolg gegen die Kroaten Borna Coric/Ante Pavic ins Doppel-Viertelfinale ein.

Dort wartet die auf Position zwei eingestufte polnisch-serbische Paarung Marcin Matkowski/Nenad Zimonjic. "Im Doppel ist sicher noch einiges drinnen", blickte Haider-Maurer optimistisch nach vorne. Jedes Spiel mehr gibt ihm wichtige Spielpraxis auf dem selten genutzten Untergrund.

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