Rui Costa ist erster portugiesischer TdS-Sieger

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Rui Costa hat auch auf der abschließenden Königsetappe am Sonntag alle Angriffe abgewehrt und als erster Portugiese die Tour de Suisse gewonnen.

Der Movistar-Profi triumphierte bei der 76. Auflage vor dem Luxemburger Fränk Schleck (+ 14 Sek.) und US-Titelverteidiger Levi Leipheimer (21), die zwei Wochen vor der Tour de France einen deutlichen Formanstieg erkennen ließen.

Valverde als Edelhelfer

Am überraschend starken Costa, der das Führungstrikot auf der 2. Etappe übernommen hatte, kamen sie aber nicht vorbei.

Als wichtigster Helfer des 25-jährigen Tour-Etappensiegers der Vorjahres tat sich Alejandro Valverde hervor, der Spanier wurde Gesamt-Neunter.

Schleck lancierte Attacke

RadioShack-Kapitän Schleck probierte es am vorletzten Anstieg noch einmal mit einer Attacke, wurde aber vor dem Schlussanstieg nach Sörenberg von der Favoritengruppe um Costa wieder eingeholt.

Den Sieg auf der 9. Etappe über 215,8 Kilometer mit zwei Bergwertungen der höchsten Kategorie sicherte sich der Este Tanel Kangert, der einer Ausreißergruppe angehört hatte.

Geburtstagskind auf Rang 38

Georg Preidler kam an seinem 22. Geburtstag als 38. ins Ziel und wurde Gesamt-48.

Der Steirer aus dem Team Type 1 darf nun zwei Wochen durchschnaufen, ehe er ab 1. Juli die Österreich-Rundfahrt in Angriff nimmt.

Schleck, Leipheimer und Co. starten einen Tag früher in die Tour de France.

Jahr

Sieger

Nation

2012

Rui COSTA

Portugal

2011

Levi LEIPHEIMER

USA

2010

Fränk SCHLECK

Luxemburg

2009

Fabian CANCELLARA

Schweiz

2008

Roman KREUZIGER

Tschechien

2007

Vladimir KARPETS

Russland

2006

Jan ULLRICH

Deutschland*

2005

Aitor GONZALEZ

Spanien

2004

Jan ULLRICH

Deutschland

2003

Alexandre VINOKOUROV

Kasachstan

2002

Alex ZÜLLE

Schweiz

2001

Lance ARMSTRONG

USA

2000

Oscar CAMENZIND

Schweiz

1999

Francesco CASAGRANDE

Italien

1998

Stefano GARZELLI

Italien

1997

Christophe AGNOLUTTO

Frankreich

1996

PETER LUTTENBERGER

ÖSTERREICH

1995

Pavel TONKOV

Russland

1994

Pascal RICHARD

Schweiz

1993

Marco SALIGARI

Italien

1992

Giorgio FURLAN

Italien

1991

Luc ROOSEN

Belgien

1990

Sean KELLY

Irland

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