Zaugg überrascht die Favoriten

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Der Schweizer Oliver Zaugg hat den Favoriten der Lombardei-Rundfahrt um Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert ein Schnippchen geschlagen und seinen größten Karriere-Sieg gefeiert.

Der Leopard-Trek-Teamkollege der Tiroler Stefan Denifl und Thomas Rohregger (beide erreichten das Ziel nicht) ließ die Rivalen am Samstag mit einer Attacke am letzten Anstieg stehen und fuhr nach 241 Kilometern als Solist durch das Ziel in Lecco am Comer See.

Hinter dem 30-Jährigen kamen der Ire Daniel Martin und Joaquin Rodriguez aus Spanien auf die Plätze zwei und drei.

Gilbert, der Geschlagene

Der große Geschlagene hieß Philippe Gilbert. Der Belgier, der nach seinen Siegen 2009 und 2010 den Hattrick im traditionell letzten Eliterennen des Jahres angestrebt hatte, musste knapp zehn Kilometer vor dem Ziel klein beigeben.

Nach 178 Kilometern hatte der Omega-Kapitän selbst eine Attacke versucht, war aber mit einigen Mitstreitern nicht entscheidend davongekommen.

Auch der beherzte Angriff von Vincenzo Nibali (LIQ) endete 16 Kilometer vor dem Zielstrich.

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