"Man ist nicht unsterblich"

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Starkes Team

Doch zurück in die Gegenwart: Das Team Sky Procycling tritt - auch ohne Froome - mit einer sehr starken Mannschaft an. Neben Bradley Wiggins und Geraint Thomas nennt Eisel noch zwei weitere Namen, auf die man sich bei den Klassikern gefasst machen sollte.

"Wir sind gut aufgestellt und haben mit Ian Stannard einen Mann, der in Topform ist, zudem hat Edvald Boasson Hagen in den letzten Rennen auch eine super Form gezeigt."

"Das letzte Mal, als Bradley Wiggins die Klassiker gefahren ist, war er wirklich gut. Wenn er motiviert ist und sich das in den Kopf setzt, ist alles möglich. Das hat man die letzten Jahre schon gesehen. Ich traue ihm einiges zu", hält der Routinier auch große Stücke auf den ehemaligen Tour-de-France-Sieger, der am Dienstag im abschließenden Zeitfahren bei Tirreno-Adriatico Dritter wurde. Eisel selbst schloss die Rundfahrt auf dem 132. Gesamtrang ab.

Respekt

"Man freut sich auf Klassiker, investiert alles und beim kleinsten Fehler ist es vorbei", so Eisel, der das Phänomen und die Anziehungskraft der Klassiker in einem Wort beschreibt: "Respekt."

"Du weißt, dass sehr viele Schmerzen auf dich warten, aber wenn eine gute Platzierung dabei herauskommt, ist alles vergessen und du weißt wieder, warum du es machst."

Sein Lieblings-Klassiker ist die Flandern-Rundfahrt, die "von der körperlichen Belastung her am anspruchsvollsten ist. Roubaix liegt mir aber mehr, bisher kam ich jedes Mal ins Ziel (elfmal, Anmerk.)", so der Steirer, der seine 14. Saison als Radprofi bestreitet. "In meinem Alter fängt man früher an zu bremsen. Man ist nicht unsterblich."

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