Froome gewinnt Königsetappe

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Froome gewinnt die Königsetappe

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Jede Bergetappe des 67. Dauphine-Criteriums bringt einen Wechsel im Gesamtklassement.

Am Samstag schlüpfte nach dem schwierigsten Teilstück nach St. Gervais (155 km) der US-Amerikaner Tejay van Garderen ins Gelbe Trikot, nach dem zweiten Tagesrang hinter Chris Froome führt er 18 Sekunden vor dem Briten.

Riccardo Zoidl wurde als Mitglied einer kleinen Spitzengruppe im Schlussanstieg eingeholt.

Nibali fällt zurück

Die Asse im Feld dieser Tour-de-France-Generalprobe schenken einander nichts. Nachdem am Vortag Tour-Vorjahressieger Vincenzo Nibali (Italien) die Führung übernommen hatte, war nach dem vorletzten Abschnitt wieder Van Garderen an der Reihe.

Der 26-jährige Vorjahrs-Fünfte der Tour kämpfte sich hinter deren Ex-Gewinner Froome über den 7 km langen Schlussanstieg und hielt den Rückstand mit 17 Sekunden in Grenzen.

Froome hatte in seinen Sky-Helfern das stärkste Team zur Seite. Österreich-Tour-Gewinner Pete Kennaugh und Co. reduzierten den Rückstand auf die Ausreißer und distanzierten Nibali deutlich.

Der TdF-Sieger hatte schließlich wie Zoidl fast vier Minuten Rückstand und fiel auf den 11. Platz zurück. Froome hingegen lieferte mit einer Solofahrt auf den letzten 1,5 km einen weiteren Beweis seiner Topform.

Zoidl kurz vor Schluss eingeholt

Zoidl, der Gewinner von Österreich-Rundfahrt und Europa-Tour-Jahreswertung 2013, hatte an den zwei Vortagen viel Zeit liegen gelassen. Doch am Samstag holte der Oberösterreicher auf der Königsetappe über fünf Pässe der ersten Kategorie zum großen Wurf aus.

Zunächst Mitglied einer 20-köpfigen Spitzengruppe, konterte der 27-Jährige aus dem Trek-Rennstall vor den letzten zwei Anstiegen einen Angriff von Daniel Navarro und kam mit dem Spanier weg.

Der Vorsprung von fast drei Minuten schien für die letzten 13 km ausreichend, doch der Sky-Express brauste unaufhaltsam heran. Kurz vor dessen Vorbeifahrt musste Zoidl in der Spitzengruppe abreißen lassen und fuhr als 26. sein eigenes Tempo ins Ziel.

Van Garderen muss aber noch hart um den Gesamtsieg kämpfen. Am Sonntag wartet eine weitere Bergetappe mit einem 8-km-Schlussanstieg nach Modane.

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