Wiggins setzt ein Zeichen

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Wiggins drängt sich in die Tour-Favoritenrolle

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Der Brite Bradley Wiggins hat das Criterium du Dauphine wie im Vorjahr in souveräner Manier gewonnen.

Der 32-Jährige wehrte die Angriffe seiner Konkurrenten auch auf der bergigen Schlussetappe am Sonntag mühelos ab.

Der Bahn-Olympiasieger von 2004 und 2008 ist nach seinen Erfolgen bei Paris-Nizza, der Tour de Romandie und nun der Dauphine mehr denn je einer der Topfavoriten auf den Sieg bei der Ende Juni beginnenden Tour de France.

Drei Sky-Profis in den Top-4

Die Stärke seiner Sky-Mannschaft, der bei der Frankreich-Rundfahrt auch Bernhard Eisel angehören wird, spricht zusätzlich für Wiggins.

Denn er gewann das stark besetzte Tour-Vorbereitungsrennen vor seinem australischen Teamkollegen Michael Rogers (+ 1:17 Min.). Hinter Tour-Titelverteidiger Cadel Evans (AUS/1:26) aus der BMC-Mannschaft wurde mit Christopher Froome (GBR) ein weiterer Sky-Profi Vierter.

Richie Porte als Neunter vervollständigte die Dominanz des britischen Teams. Zudem dürfte mit dem Tour-Vorjahres-Zweiten Andy Schleck, der auf der vorletzten Etappe vom Rad gestiegen war, ein Herausforderer wegen Formschwäche wegfallen.

Schlussetappe an Moreno

Den Sieg auf dem 7. Tagesabschnitt über 124,5 Kilometer von Morzine nach Chatel sicherte sich der Spanier Daniel Moreno zeitgleich vor seinem Landsmann Luis-Leon Sanchez und Evans.

Wiggins begnügte sich zehn Sekunden zurück mit dem 19. Rang.

Die Rundfahrt ging ohne Österreicher zu Ende, der Tiroler Stefan Denifl hatte bereits am Samstag wegen Fiebers nicht mehr antreten können.

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