Contador gewinnt Vuelta-Königsetappe

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Alberto Contador hat am Montag einen großen Schritt in Richtung seines dritten Gesamtsieges bei der Spanien-Rundfahrt getan.

Der Spanier feierte auf der Königsetappe von San Martin zu den Lagos de Somiedo (160 km) einen eindrucksvollen Erfolg, ließ im Finish dem Ex-Tour-de-France-Sieger Chris Froome keine Chance.

Alejandro Valverde liegt als Gesamt-Zweiter schon 1:36 Minuten zurück.

Froome attackiert

Der 16. Abschnitt mit vier Bergwertungen der ersten Kategorie sowie einer der zweiten bzw. die dritte Bergankunft in Serie stellten enorme Anforderungen.

Doch die zwei Topstars hatten sogar noch Kraft für Attacken. Froomes Sky-Kollegen machten auf den letzten zwei Anstiegen Tempo, ehe der Chef rund 4,5 Kilometer vor dem Ziel selbst die Vorentscheidung suchte.

Seinem Antritt vermochte nur Contador zu folgen, und der Vuelta-Gewinner von 2008 und 2012 ließ sich auch bei folgenden Tempoverschärfungen nicht abschütteln.

Valverde büßt viel Zeit ein

Der Italiener Alessandro de Marchi wurde als letzter Ausreißer überholt (Tages-Dritter), und auf dem letzten Kilometer startete Contador seinen Angriff.

Der 31-Jährige zog unwiderstehlich davon, feierte mit 15 Sekunden Vorsprung seinen insgesamt vierten Vuelta-Etappensieg und baute seinen Vorsprung von 31 Sekunden auf 1:36 Minuten aus.

Denn Alejandro Valverde büßte als Vierter viel Zeit ein und rettete den zweiten Gesamtrang nur um drei Sekunden vor Froome.

Schlägerei mit Ausschluss

Contadors Tinkoff-Team verlor aber einen Helfer. Denn der Russe Iwan Rowny hatte sich in der ursprünglichen Ausreißergruppe mit Gianluca Brambilla (ITA/Omega) einen handfesten Schlagabtausch geliefert.

Das Duo bekam von der Jury prompt die Rechnung präsentiert. Beide Profis wurden disqualifiziert, Brambilla fuhr zu diesem Zeitpunkt in einer dreiköpfigen Spitzengruppe.

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