Gilbert erlöst sich selbst

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Tagessieger: Gilbert, heimlicher Sieger: Rodriguez

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Die lange Leidenszeit des Philippe Gilbert ist zu Ende.

Der Belgier, im Vorjahr einer der prägenden Figuren des Radsports, musste bis zur neunten Etappe der Vuelta a Espana ausharren, ehe er seinen ersten Saisonsieg feiern durfte.

Rodriguez holt Zeit raus

Auf dem Weg nach Barcelona setzte sich der BMC-Profi im Zwei-Mann-Sprint gegen Leader Joaquim Rodriguez (Katusha) durch.

Dieser darf sich dennoch auch als Sieger des Tages fühlen, gelang es dem Mann in Rot doch, wertvolle Sekunden gegenüber seinen schärfsten Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg rauszuholen.

Nur Gilbert konnte mitgehen

Rodriguez attackierte auf dem vorletzten kurzen Anstieg, einzig Gilbert konnte mitgehen. Auf der Zielgeraden erwies sich der Belgier wenig überraschend als endschneller.

Alejandro Valverde (Movistar) musste einen Rückstand von neun Sekunden in Kauf nehmen, Alberto Contador (Saxo Bank) und Chris Froome (Sky) verloren zwölf.

Knappe Minute Vorsprung

In der Gesamtwertung bedeutet dies nun einen Vorsprung von 53 Sekunden für Rodriguez gegenüber Froome. Contador liegt exakt eine Minute zurück, Calverde 1:07 Minuten.

Am Montag steht der erste Ruhetag am, weiter geht es am Dienstag mit der zehnten Etappe, die über 190 Kilometer von Ponteareas nach Sanxenxo führt.

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