Rodriguez lässt Froome im Schlusssprint stehen

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Der Spanier Joaquim Rodriguez hat seine Gesamtführung bei der Vuelta a Espana am Donnerstag untermauert.

Der 33-jährige Katalane triumphierte auf der sechsten Etappe von Tarazona nach Jaca fünf Sekunden vor dem Briten Christopher Froome und deren zehn vor seinem Landsmann Alejandro Valverde.

In der Gesamtwertung führt "Purito", wie Rodriguez genannt wird, nun zehn Sekunden vor dem Tour-Zweiten Froome und 35 vor Rückkehrer Alberto Contador.

Rodriguez trotzt der Hitze

Der kurze, steile Schlussanstieg ins 1.070 m hoch gelegene Ziel schien wie geschaffen für Rodriguez.

Der Katjuscha-Profi ließ bei brütender Hitze von bis zu 39 Grad im Schatten Froome stehen, der im Finish attackiert hatte. Für den Etappensieg gibt es bei der Vuelta eine Zeitbonifikation.

Dadurch gewann Rodriguez weitere vier Sekunden auf den Briten. Valverde und Contador fielen zurück.

"Bin sehr glücklich"

"Ich habe mich sehr gut gefühlt. Alejandro (Valverde) war gefährlich, aber ich habe auf den letzten 200 Metern den besten Weg gehabt", erklärte Rodriguez. "Ich bin sehr glücklich."

Der Katalane hatte heuer bereits zwei Etappen des Giro d'Italia gewonnen, musste sich in der Gesamtwertung der Italien-Rundfahrt aber 16 Sekunden hinter dem Kanadier Ryder Hesjedal mit Rang zwei begnügen.

Contador hofft auf kommende Wochen

Der von einer Dopingsperre zurückgekehrte Contador kam am Südrand der Pyrenäen mit 18 Sekunden Rückstand nicht über Rang vier hinaus.

Der 30-jährige Ex-Sieger hofft aber noch auf die schwierige zweite und dritte Woche der Spanien-Rundfahrt.

Der Deutsche John Degenkolb verteidigt das Grüne Trikot als Führender der Punktewertung. In der Bergwertung liegt Simon Clarke in Front.

Am Freitag steht eine Sprintetappe nach Alcaniz auf dem Programm, ehe es am Samstag mit einer weiteren Bergankunft in Andorra weitergeht.

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