Contador vor Gesamtsieg, Etappenerfolg für Menchov

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Nur noch 115 Kilometer trennen Alberto Contador vom Gesamtsieg bei der Vuelta a Espana.

Der Spanier verteidigt sein Rotes Trikot auf der letzten schweren Bergetappe mit Zielankunft in Bola del Mundo auf 2.247 Metern Seehöhe.

Zeit verloren, Führung behalten

Wenngleich er auf seine schärfsten Rivalen, Alejandro Valverde (Movistar) und Joaquim Rodriguez (Katusha), wie schon am Vortag Zeit verliert, bleibt der Saxo-Bank-Kapitän in der Gesamtwertung doch souverän an der Spitze.

Vor dem Schluss-Abschnitt, der das Peloton von Cercedilla nach Madrid führt, liegt der umstrittene Madrilene 1:16 Minuten vor Valverde bzw. 1:37 Minuten vor Rodriguez.

Vor dem zweiten Gesamtsieg

Nur noch ein Sturz kann den 29-Jährigen von seinem zweiten Triumph bei der Spanien-Rundfahrt nach 2008 abhalten.

Damals wurde Contadors Astana-Rennstall nicht zur Tour de France eingeladen, woraufhin er den Giro d'Italia und die Vuelta in sein Rennprogramm aufnahm und prompt beide Rundfahrten gewann.

Menchov stärkster Ausreißer

Mit dem Tagessieg hatten die Klassementfahrer indes nichts zu tun. Eine hochkarätig besetzte Ausreißergruppe setzte sich früh ab und fuhr sich vor dem Schlussanstieg einen komfortablen heraus.

Am Ende blieb nur noch ein Duo übrig: Skys Richie Porte und Katushas Denis Menchov. Der Russe erwies sich als Flüchtling mit den größeren Kraftreserven und ließ seinen australischen Gefährten wenige Meter vor dem Ziel stehen.

Für den 34-Jährigen, der die Vuelta 2005 und 2007 für sich entscheiden konnte, ist es insgesamt bereits der fünfte Tageserfolg bei der dritten großen Landesrundfahrt.

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