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Kittel mit 13. Saisonsieg

Der Deutsche Marcel Kittel hat im Sprint die siebente Etappe der 66. Vuelta gewonnen.

Der 23-Jährige, der damit seine erste Etappe bei einer großen Länderradrundfahrt gewann, verwies am Freitag nach 183 Kilometern in Talavera de la Reina den Slowaken Peter Sagan und Ex-Weltmeister Oscar Freire aus Spanien auf die Plätze.

Der Franzose Sylvain Chavanel behauptete sein Rotes Trikot als Spitzenreiter, die Österreicher Thomas Rohregger (60.) und Matthias Brändle (99.) wurden zeitlgeich mit dem Sieger gewertet.

Massensturz

Der Ausgang des packenden Massensprints wurde beeinflusst von einem Sturz etwa 400 Meter vor dem Zielstrich. In ihn waren u.a. die Topsprinter Tyler Farrar (USA) und John Degenkolb (GER) verwickelt.

Nach ersten Diagnosen wurden sie aber nicht schwer verletzt. Chavanel führt weiter vor seinem Landsmann Daniel Moreno (+15 Sekunden) und mit 16 Sekunden vor Vorjahressieger Vincenzo Nibali aus Italien.

Vier Ausreißer

Drei von vier Ausreißern waren 13 Kilometer vor dem Ziel gestellt worden. Der Franzose Julian Fouchard hielt noch fünf Kilometer weiter stand.

Das Quartett hatte zeitweise einen Vorsprung von annähernd neun Minuten.

Die Teams der Sprinter wollten sich eine der seltenen Chancen bei dieser Vuelta auf einen Massensprint aber nicht nehmen lassen und setzten alles daran, die Fahrer rechtzeitig einzuholen. Am Samstag geht es über drei Bergwertungen. Der Schlussanstieg nach San Lorenzo ist zwei Kilometer lang.

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