"Es ist absolut wundervoll"

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2016 führt die Tour wieder auf den Mont Ventoux

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Über insgesamt 3.519 Kilometer führt die Tour de France 2016. Die Radprofis starten am 2. Juli von der Atlantikinsel Le-Mont-Saint-Michel in die Tortur über 21 Etappen, die nach insgesamt vier Bergankünften, darunter der Anstieg zum berüchtigten Mont Ventoux am französischen Nationalfeiertag (14. Juli), sowie zwei Einzelzeitfahren am 24. Juli traditionell auf den Champs-Elysees in Paris endet.

Die zweite Prüfung gegen die Uhr ist am 21. Juli aber quasi ein Bergzeitfahren, das vor allem Vorjahressieger Christopher Froome gefallen dürfte.

Überhaupt kommt das Tour-Profil 2016 dem in Kenia geborenen britischen Alleskönner entgegen. "Das ist eine schöne Strecke. Ein Kurs, der für jeden etwas bereit hält", meinte der 30-Jährige, der auch an den Mont Ventoux beste Erinnerungen hat, bei der Präsentation des mit insgesamt 28 schweren Anstiegen gespickten Streckenprofils am Dienstag in Paris.

"Absolut wundervoll"

Schon bei seinem ersten Tour-Erfolg 2013 hatte Froome auf dem Riesen der Provence triumphiert.

Weniger gute Erinnerungen hat der Brite an die Bergankunft auf der neunten Etappe in Andorra-Arcalis. Froome hatte in diesem Jahr bei der Spanien-Rundfahrt "Vuelta" im Bergstaat mehr als sieben Minuten verloren.

Entgegen dem Uhrzeigersinn geht es bei der Tour 2016 erst in die Pyrenäen, die Entscheidung wird dann in den Alpen fallen. Dabei macht das berühmteste Radrennen auch Station in der Schweiz, wo Etappen in Bern und Finhaut-Emosson enden. Tour-Direktor Christian Prudhomme schwärmte von Finhaut, das bei der Dauphine-Rundfahrt 2014 Etappenort gewesen war. Das Schweizer Teilstück, das auf fast 2.000 Meter über Meer endet, werde durch herrliche Landschaften führen: "Es ist absolut wundervoll."

Mal wieder in die Schweiz

In jüngster Vergangenheit war die Tour de France immer mal wieder in der Schweiz zu Gast, zuletzt 2012 in Pruntrut.

Weitere Schweizer Etappenorte in den letzten 25 Jahren waren Genf (1990), Freiburg (1997), Neuenburg (1998), La Chaux-de-Fonds (1998), Lausanne (2000) und Verbier (2009).

Der neuerliche Gang in die Schweiz sei auch eine Würdigung der 500 Jahre alten und seither "immerwährenden Freundschaft zwischen Frankreich und der Schweiz", betonte Prudhomme.

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