Kittel hat wieder die Nase vorne

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Marcel Kittel scheint bei der Tour de France im Sprint nicht zu schlagen zu sein.

Der 26-jährige Giant-Profi sicherte sich am Montag in London auf regennasser Straße vor dem Buckingham Palace souverän den Sieg auf der 3. Etappe.

Er hatte auch schon den Auftakt am Samstag gewonnen.

Eisel kommt als 26. durch

Kittel verwies nach 155 Kilometern und einer "Stadtrundfahrt" durch die englische Hauptstadt vor großen Zuschauermassen mit deutlichem Vorsprung den Slowaken Peter Sagan auf Platz zwei.

Sagan war schon auf der 1. Etappe Zweiter geworden. Rang drei ging an den Australier Mark Renshaw. Bernhard Eisel (Sky) belegte Platz 26.

Für Kittel war es zum Abschluss des dreitägigen Tour-Auswärtsspiels auf der Insel bereits der insgesamt sechste Tour-Etappensieg.

Kaum Bewegung

Im Gesamtklassement gab es an der Spitze nach der Flachetappe erwartungsgemäß keine Veränderungen.

Der italienische Ex-Girosieger Vincenzo Nibali liegt nach seinem Erfolg am Sonntag in Sheffield weiter zwei Sekunden vor den restlichen Favoriten um Titelverteidiger Chris Froome (GBR) und dem zweimaligen Champion Alberto Contador (ESP).

Bevor es am Montag zur Massenankunft kam, setzten sich erst einmal zwei Ausreißer in Szene. Der Tscheche Jan Barta (NetApp-Team) riss zusammen mit dem Franzosen Jean-Marc Bideau unmittelbar nach dem Start aus.

Das Duo wurde aber sechs Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt. Immerhin wurde Barta als angriffslustigster Fahrer ausgezeichnet.

Zurück auf das Festland

Am Dienstag betritt die Tour wieder französischen Boden.

Nach 198 Kilometern von Le Touquet-Paris-Plage nach Lille bietet sich den Sprintern dabei die nächste Chance auf eine Massenankunft.

Gefahr könnte eine lange Passage auf Kopfsteinpflaster kurz vor dem Ziel bergen.

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