Strasser muss "Race across America" beenden

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Für Christoph Strasser wird es nichts mit dem dritten Sieg en suite beim "Race across America".

Der steirische Extremsportler muss den Kampf um seinen insgesamt vierten Erfolg nach 1.680 Meilen und knapp fünf Tagen Fahrzeit aufgrund eines Lungeninfektes beenden.

Beim "Halfway-Point" mit knapp einer Stunde Rückstand auf Landsmann Severin Zotter zeigte sich Strasser noch euphorisch, nun herrscht Ernüchterung. Die große Hitze und der längere Aufenthalt in großer Höhe, die die Strecke über die Rocky Mountains mit sich brachten, verlangen ihren Tribut.

Aus der Vergangenheit gelernt

"Aufgrund der Erkenntnisse aus 2009 ist ein Weiterfahren mit zu hohem Risiko behaftet. Ich möchte in Zukunft weiterhin bei Rennen erfolgreich teilnehmen können", so die erste Reaktion des 32-Jährigen. In besagtem Jahr übernahm sich Strasser und musste mit Bronchitis und Fieber aufgeben.

"Trotz kurzfristiger Besserung nach Verlassen der Rockey Mountains und dem eisernen Versuch, das Rennen fortzusetzen, kam es zu keiner notwendigen Besserung der Symptome", gibt Teamarzt Arnold Schulz zu Protokoll.

Der Versuch, so lange wie möglich weiterzufahren, sei medizinisch nicht mehr vertretbar gewesen.

Zotter weiter an der Spitze

Vor ihm musste bereits Gerhard Gulewicz auf Rang drei liegend aufgeben. Aus österreichischer Sicht liegen nun alle Hoffnungen auf dem Führenden Severin Zotter.

Der Debütant führt vor dem US-Amerikaner David Haase und Anders Tesgaard aus Dänemark.

"Ich hätte den Zweikampf mit Sevi Zotter gerne bis zum Ende fortgesetzt und wünsche ihm und seinem Team, dass er als würdiger Sieger ins Ziel kommt", ist Christoph Strasser zum Zuschauen verurteilt.

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