Wiggins kollidiert mit einem Auto

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Sorgen um Bradley Wiggins: Der Tour-de-France-Sieger kollidiert im Training nahe seines Wohnortes Eccleston mit einem Auto.

Wie die Zeitung "Lancashire Evening Post" berichtet, muss der 32-Jährige mit multiplen Rippenbrüchen sowie Verletzungen an Händen und Armen ins Spital eingeliefert werden.

Seine Kameraden vom Team Sky leisten zuvor Erste Hilfe. Der Rennstall von Wiggins spricht indes von keinen schweren Verletzungen und geht davon aus, dass sich der Brite schnell erholen wird.

"Seine Farbe verloren"

Gegen 18 Uhr Ortszeit soll es nahe einer Tankstellte zu dem Vorfall gekommen sein. "Er hat sich über seine Rippen sowie das Atmen beklagt und er hat seine Farbe verloren", meint Augenzeugin Yasmin Smith gegenüber der "BBC".

Ein Sprecher der Polizei Lancashire unterstreicht die beruhigenden Aussagen seines Rennstalls: "Er wurde mit Verletzungen eingeliefert, die nicht lebensbedrohlich wirkten."

"Die Fahrerin des Astras ist eine Frau aus der Gegend. Sie wurde nicht verletzt und hilft der Polizei bei den Erhebungen", so der Sprecher weiter, der erklärt, dass sich der Unfall ereignet, als die Dame aus der Tankstelle ausfährt.

Umarmung muss warten

Laut Augenzeugin Smith ist auch Wiggins Ehefrau sehr rasch am Unfallort eingetroffen.

"Sie versuchte ihn zu umarmen, aber er sagte: Nicht, meine Rippen", so die Garagen-Angestellte, die durch Reifen-Quietschen auf den Vorfall aufmerksam wird.

"Beim Gehen musste er gestützt werden, aber er konnte aufstehen. Ich glaube, seine Rippen und Hände waren seine Hauptanliegen."


UPDATE

Wie sich im Krankenhaus herausstellte, brach sich Wiggins bei dem Unfall eine Rippe und einen Zeigefinger und konnte bereits in häusliche Pflege entlassen werden.

Kaum 24 Stunden nach dem Unfall des Zeitfahr-Olympiasiegers wurde auch der Australier Chris Sutton, Coach bei Wiggins' Team Sky und des britischen Nationalteams, in der Nähe von Manchester auf dem Rad von einem Auto angefahren. Der 55-Jährige erlitt eine Kopfverletzung.

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