Österreich-Rundfahrt 2016 mit Glockner-Ankunft?

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Österreich-Rundfahrt-Direktor Wolfgang Weiss hat für die nächstjährige Ausgabe eine Bergankunft am Großglockner ins Auge gefasst.

Und zwar auf der Edelweißspitze, wo auf 2.571 m Seehöhe vom Fuscher Törl aus eine Stichstraße mit Kopfsteinpflaster endet.

"Einer der höchsten Straßenpunkte Europas"

"Für 2016 schwebt mir ein besonderes Highlight vor und zwar kokettiere ich mit einer schönen Runde bis zum Großglockner auf die Edelweißspitze. Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Das ist einer der höchsten Straßenpunkte in Europa und ein sehr markanter Punkt", verriet Weiss am Mittwoch im Gespräch mit der APA.

Die Idee zu dieser neuen Bergankunft habe der Chef der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Johannes Hörl, ihm gegenüber vorgeschlagen.

Grundgerüst steht

Ansonsten stehe das Grundgerüst der 68. Auflage bereits, so der neue Rundfahrt-Direktor.

"Ich habe noch zwei Etappenorte, die mir vorschweben, dann hätte ich das Konzept beeinander." Details über den Streckenverlauf wollte der Salzburger aber noch nicht verraten.

Aus Premiere gelernt

Außerdem stellte Weiss klar, dass er aus den bei der laufenden Premiere durchaus auch aufgetretenen Fehlern lernen möchte.

"Die Rundfahrt heuer war für uns alle zum Lernen, zum Sondieren, was ist gut, was ist schlecht, was ist verbesserungswürdig. Ich habe jetzt schon 16 Seiten Erfahrungswerte gesammelt, das lasse ich nächstes Jahr alles einfließen."

Positiv aufgefallen seien ihm bisher etwa die vielen Zuschauer an der Strecke. "Aber das ist natürlich auch noch ausbaufähig." Festhalten möchte Weiss zukünftig beim heuer erstmals durchgeführten Live-Internet-TV.

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