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Die großen Bergriesen der Ö-Tour sind das „Kitzbüheler Horn“ und der „Glockner“ beziehungsweise heuer auch das Kühtai. Sie sortieren das Gesamtklassement, ehe dann beim Zeitfahren in Podersdorf im Regelfall der große Sieger ermittelt wird. Und trotzdem hat sich die Etappe auf den Sonntagberg in den letzten beiden Jahren zum heimlichen Highlight der Ö-Tour entwickelt.

Der 3 km lange Schlussanstieg hat sich in dieser kurzen Zeit schon den Status eines Fan-Magneten erarbeitet. Richtig beeindruckend wird es auf dem letzten Kilometer. Die Leute stehen in Vierer- und Fünferreihen und jubeln ihren Helden zu. „Ein bisschen Tour-de-France-Feeling", sagen nicht wir, sondern Sieger Mathias Frank, dessen Aussage zeigt, dass der Sonntagberg auch den Vergleich mit den ganz großen Rennen nicht scheuen muss.

Den Veranstaltern zusätzlich in die Karten spielt, dass mit Ricci Zoidl ein neuer heimischer Sympathie-Träger heiße Karten im Kampf um den Ö-Tour-Triumph hat. Die kleine „Zoidl-Mania“ gipfelte bei der Übergabe des Weißen Trikots an den Gourmetfein-Kapitän.

Die Fans sorgten mit ihrem Jubel auch bei uns Journalisten für Gänsehautstimmung. Der sonst so coole sportliche Leiter der Welser, Adreas Grossek, hatte mit den Tränen zu kämpfen. Zoidl, Frank und Co. genossen den Trubel sichtlich und strahlten über das ganze Gesicht. Emotionen und Bilder, die wir gerne öfter im heimischen Radsport sehen würden.

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