Eisel unterschreibt bei Sky Procycling

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Bernhard Eisel fährt in den kommenden zwei Jahren für den Radrennstall Sky Procycling.

Der 30-jährige Steirer, der derzeit in New York Urlaub macht, wechselt zusammen mit dem britischen Straßen-Weltmeister Mark Cavendish (26) zum britischen Rad-Team.

Damit wird das bisherige HTC-Highroad-Erfolgsduo auch in der kommenden Saison weiterhin gemeinsam Rennen bestreiten.

Eisel ist glücklich


Das Team Sky wurde 2009 gegründet und bestreitet erst seit Vorjahr Straßenrennen. Hauptsponsor des Teams ist British Sky Broadcasting. Erklärtes Teamziel ist, innerhalb von fünf Jahren den ersten britischen Tour-de-France-Sieger hervorzubringen. Fahrer wie Bradley Wiggins, Juan Antonio Flecha, Edvald Boasson Hagen oder Michael Rogers fahren für Sky.

"Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Ich hatte eine großartige Zeit bei HTC-Highroad, doch als ich von der Schließung erfuhr, musste ich mich um andere Möglichkeiten umsehen. Das Sky-Team war dabei immer einer meiner Favoriten. Die tollen teaminternen Strukturen und die professionelle Arbeitsweise waren für mich ausschlaggebend", betonte Eisel.

"Fakt ist zudem, dass ich weiterhin mit 'Cav' fahren wollte. Wir funktionieren als Duo perfekt und freuen uns deshalb auf weitere gemeinsame Jahre."

Viel Lob vom Teamchef

Eisels Aufgaben bei Sky werden grundsätzlich unverändert bleiben. "Natürlich wird der Fokus vor allem auf 'Cav' liegen, ihn zu beschützen, ihn in die Sprints zu führen. Meine persönlichen Ambitionen liegen dann bei den Frühjahresklassikern", erklärte der Österreicher.

 Sky-Teamchef Dave Brailsford freute sich über die Verpflichtung von Eisel.

"Bernhard ist einer der respektiertesten und hart arbeitendsten Männer im Feld und exakt der Menschentyp, den wir in unserem Team haben wollten. Er verfügt über sehr viel Routine und hat einen coolen, überlegten Kopf. Vor allem unsere jungen Fahrer können sehr viel von ihm lernen", gab Brailsford in einer Aussendung am Dienstag zu Protokoll und lobte Eisel als "perfekten, ehrlichen Teamplayer", der "aber auch in der Lage ist, selbst Rennen für sich zu entscheiden. Der optimale Mann also für unseren Rennstall."

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